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Frischer Wind im Ausbildungszentrum

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Das Ausbildungszentrum des Zivildienstes wird nicht mehr lange in Schwarzenburg sein: Der Standort wird nach Schwarzsee in die Militärkaserne verlagert (die FN berichteten). Mit diesem Umzug wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) den Standort in Schwarzenburg künftig selber nutzen können. Alle 85 Mitarbeitenden des Geschäftsbereichs Ausbildung des Babs werden von Bern nach Schwarzenburg ziehen, die Ausbildungslehrgänge finden weiterhin dort statt. Heute besuchen sowohl Zivildienstleistende als auch Angehörige des Bevölkerungsschutzes Ausbildungslehrgänge im Ausbildungszentrum.

 Gebaut worden ist die Anlage vor 25 Jahren ausschliesslich für den Zivilschutz; statt wie zwischenzeitlich dem Zivildienst soll sie künftig wieder zur Hauptsache dem Zivilschutz dienen. «Per Anfang 2018 werden alle unsere Mitarbeitenden in Schwarzenburg sein», sagt Urs Schneiter, Chef Geschäftsbereich Ausbildung des Babs. Die Büros in Bern werden aufgegeben. «Der Umzug hat betriebswirtschaftliche und konzeptionelle Gründe.» So werde es künftig einfacher: Instruktoren, Kader, Spezialisten und die Administration seien an einem Standort vereint.

Mehr Platz in Schwarzsee

Auch ein Grund für die Reorganisation ist, dass es immer mehr Zivildienstleistende gibt, die auch ausgebildet werden müssen: «Wir können weitere Begehren aus Platzgründen nicht mehr erfüllen», sagt Schneiter. In Schwarzsee hingegen habe es genügend Platz für junge Männer, die Einführungskurse besuchen müssen.

«Der Umzug von Bern nach Schwarzenburg ruft bei den Mitarbeitenden nicht nur Freude hervor», sagt Schneiter. Die Veränderung gehe jedoch gestaffelt voran: «Wir haben 2011 das erste Mal informiert.» Es sei wichtig, den Mitarbeitenden Zeit zu geben und klar zu sagen, was sie in Schwarzenburg erwarte. «Ängste gehören zu Veränderungsprozessen», sagt Schneiter.

Der Geschäftsbereich Ausbildung des Babs arbeitet eng mit der Polizei und der Feuerwehr zusammen. So findet auch die Polycom-Funkausbildung in eigens dafür vorgesehenen Zimmern im Ausbildungszentrum Schwarzenburg statt. Polycom ist das nationale Funksystem der Behörden, welches eine einheitliche Infrastruktur für Funk zwischen Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz ermöglicht.

Anlage wird saniert

Die Anlage in Schwarzenburg gehört der Armasuisse. Seit Jahren sei klar, dass die Gebäude saniert werden müssten, sagt Schneiter. «So werden alle 85 Mitarbeitenden Platz haben.» Insgesamt werden laut Schneiter rund 13 Millionen Franken in den Umbau gesteckt. «Schwarzenburg wird damit das Kompetenzzentrum für Katastrophen und Notlagen.»

Organisation: Der Zivilschutz ist unter dem Dach des Bevölkerungsschutzes

Bevölkerungsschutz und Zivilschutz bedeuten nicht dasselbe: Bricht in der Schweiz eine Katastrophe oder ein bewaffneter Konflikt aus oder besteht aus anderen Gründen eine Notlage, kommt der Bevölkerungsschutz ins Spiel. Unter dem Dach des Bevölkerungsschutzes stehen fünf Organisationen: die Polizei, die Feuerwehr, das sanitärdienstliche Rettungswesen, die technischen Betriebe (Elektrizitäts-, Wasser- und Gasversorgung und Entsorgung) und der Zivilschutz.

Der Zivilschutz ist zuständig für den Schutz und die Betreuung der Bevölkerung. Bei Langzeiteinsätzen unterstützt der Zivilschutz die vier anderen Organisationen. Auch kümmert sich der Zivilschutz etwa um den Kulturgüterschutz. Er erstellt zum Beispiel Sicherheitsdokumentationen von Museen, damit die Feuerwehr im Brandfall weiss, welches Material sie zuerst retten muss. hs

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