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Für die Düdingen Bulls wird es eng

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Der Playoff-Zug in der Swiss Regio League droht ohne die Düdingen Bulls abzufahren: Am Samstag hätten die Sensler die Chance gehabt, noch aufzuspringen, doch sie verpassten im Sechs-Punkte-Spiel gegen Bülach den Sieg. Mit 0:4 verloren sie bei den Zürchern – nicht, weil sie das spielerisch schlechtere Team gewesen wären, sondern weil sie im Abschluss weniger effizient waren als der Gegner. Bülach benötigte im ersten Drittel nur fünf Torchancen, um 1:0 in Führung zu gehen. Und nach zwei Dritteln lagen die Einheimischen 3:0 in Front, obwohl sie bloss zehnmal aufs Düdinger Tore geschossen hatten. Goalie Yann Fèvre war bei allen Gegentoren machtlos.

Fehlende Substanz

Während bei Bülach quasi jeder Schuss ein Treffer war, brachten die Bulls den Puck nicht ins Tor. Chancen waren durchaus da, aber keiner, der sie ausnutzte. «Mit Mathieu Dousse, Philipp Fontana, Yannick Stettler und Jonas Braichet fehlten verletzungsbedingt vier unserer besten Stürmer», seufzte Düdingens Trainer Thomas Zwahlen nach der Niederlage. «Wenn alle vier gleichzeitig ausfallen, dann haben wir im Angriff schlicht nicht mehr die Substanz, um den Gegner unter Druck zu setzen. Uns fehlt dann ein Goalgetter, der die Tore erzielten kann.»

Im ausgeglichenen Startdrittel geriet Düdingen in der 15. Spielminute in Unterzahl – Noel Tschanz sass wegen eines Hakens in der Kühlbox – in Rückstand. Einmal mehr hatten die Bulls den schlechteren Start erwischt. In den letzten zehn Partien ist es ihnen nur ein einziges Mal gelungen, in Führung zu gehen. «Wenn man immer einem Rückstand nacheilen muss, ist das schlecht für die Motivation. Ganz bitter wird es dann, wenn man eigentlich wieder dran ist, aber dann einen zweiten Gegentreffer auf sehr unglückliche Art und Weise kassiert», sagte Zwahlen. Tatsächlich outete sich Göttin Fortuna in der 25. Minute als Nicht-Bulls-Anhängerin. Düdingens Verteidiger Gael Bulliard brach im dümmsten Moment das Eisen seines Schlittschuhs, so dass er zu Fall kam und Jan Lee Hartman das 2:0 erzielen konnte. Und als dann Ramon Diem 110 Sekunden später von einem Düdinger Fehler an der offensiven blauen Linie profitierte und mit einem Konter auf 3:0 erhöhte, war die Partie gelaufen. Und damit auch das Schicksal der Bulls besiegelt.

Es braucht ein Wunder

Anstatt dass die Düdinger in der Tabelle bis auf einen Zähler zum achtplatzierten Bülach aufschliessen konnten, weisen sie nun sieben Punkte Rückstand auf. Sie bräuchten in den verbleibenden drei Qualifikationsrunden ein grösseres Eishockeywunder, wenn sie die Finalspiele der Swiss Regio League noch erreichen wollen. «Wir lassen uns nicht verrückt machen und nehmen Spiel um Spiel. Dann schauen wir, was am Ende rauskommt», gibt sich Thomas Zwahlen kämpferisch. «Wir brauchen jetzt unbedingt Punkte, auch fürs Gemüt.»

Nicht nur als Balsam für die angeschlagene Moral benötigen die Sensler dringend Punkte, sondern auch im Hinblick auf die mögliche Playout-Runde. In dieser werden die Teams auf den Plätzen neun bis zwölf jeweils ein Hin- und ein Heimspiel gegeneinander austragen. Die gewonnenen Punkte aus der Qualifikation nehmen sie dabei mit in die Abstiegsrunde. Anders als im Vorjahr, als Uni Neuenburg nach der Qualifikation schon so weit abgeschlagen war, dass es sich auch mit lauter Playout-Siegen nicht mehr vom letzten Platz hieven konnte, ist der Abstiegskampf in dieser Saison offen. Schlusslicht Chur, das am kommenden Samstag Gegner der Bulls ist, liegt aktuell neun Punkte hinter Düdingen. «Gerade im Hinblick auf die Playouts ist diese Partie enorm wichtig für uns», sagt Zwahlen. «Ab jetzt geht es für uns in jedem Spiel um Sein oder Nichtsein.»

Telegramm

Bülach – Düdingen 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Sportzentrum Hirslen, Bülach. – 185 Zuschauer. – SR: Hungerbühler (Hollenstein, Nater). Tore: 17. Ganz (Ottiger, Andersen; Auschluss Tschanz) 1:0. 25. Hartmann (Tonndorf, Ganz) 2:0. 27. Diem (Ganz, Andersen) 3:0. 55. Andersen (Waller, Diem) 4:0. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Bülach, 2-mal 2 Minuten gegen Düdingen.

EHC Bülach: Messerli; Waller, Thomet; Kutli, M. Alena; Bucher, Müller; Rina; Halberstadt, Ottiger, Walder; Andersen, Diem, Ganz; Bardh, Steiner, Barts; N. Alena, Tonndorf, Hartmann.

HC Düdingen Bulls: Fèvre; Zwahlen, Tschanz; Bulliard, Thom; Nussbaumer; Maillard, Holzer, Knutti; Kessler, Baeriswyl, Kohler; Bussard, Schlapbach, Chassot; Roggo, Spicher, Perdrizat.

«Ab jetzt geht es für uns in jedem Spiel um Sein oder Nichtsein.»

Thomas Zwahlen

Trainer Düdingen Bulls

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