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Für mehr Eigenverantwortung

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SVP See stellt Grossratskandidaten und Parteiprogramm vor

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

«Es war nicht so schwer, genügend Kandidaten zu finden. Schwieriger war es, dass alle Regionen des Seebezirks auf der Liste vertreten sind», sagte Daniel Schär, Präsident der SVP See, anlässlich der Hauptversammlung am Mittwoch in Murten. Dies sei der Partei nun gelungen, fuhr er fort. Dabei verwies er stolz auf die Tatsache, dass drei der Kandidaten aus dem Oberen Seebezirk stammen. «Und die Hälfte unserer Kandidaten ist zweisprachig», fügte er hinzu.Von den vier amtierenden Grossräten tritt einzig Heinrich Heiter (Gurmels) zurück. Werner Zürcher (Merlach) möchte seiner ersten Legislatur eine zweite hinzufügen. Der ehemalige Verfassungsrat und Präsident des Vereins Akutversorgung See nutzte die Kandidatenvorstellung am Mittwoch, um die Hilfswerke zu kritisieren, die mit Spendengeldern die Asylinitiative bekämpfen würden. Ebenso bezichtigte er die Kirchen desselben Verhaltens und schlug vor, die Kirchensteuer nicht mehr zu bezahlen.Auch Hubert Carrel (Villarepos) stellt sich nochmals zur Verfügung. Er wolle sich vor allem für ältere Menschen einsetzen, sagte er der Versammlung. Er wolle dafür sorgen, dass Betagte nicht ins Altersheim abgeschoben werden, sondern in einer Familie einen Platz finden.Nicht anwesend war der dritte amtierende Grossrat, Ueli Johner (Kerzers). Wie Carrel ist auch er Landwirt – ebenso wie drei andere der 13-köpfigen Liste. Entsprechend wollen sich die Kandidaten fast durchgehend für die Belange der Landwirtschaft einsetzen, ebenso wie für die KMU, wie bei der Kandidatenpräsentation wiederholt zu vernehmen war.

Finanzen und Bildung

Auch Bezirkspräsident Daniel Schär (Murten) stellt sich zur Wahl. Ihn interessieren vor allem die Finanzen. «Ich möchte diesbezüglich in die Fussstapfen von Heinrich Heiter treten», offenbarte er der Versammlung.Käthi Thalmann-Bolz (Murten) bringt bereits Wahlkampferfahrung mit sich, trat sie doch 2004 als Staatsratskandidatin für die Nachfolge von Urs Schwaller an. Der Primarlehrerin sind Bildung sowie die Aufgabenteilung zwischen Gemeinden und Kanton ein Anliegen. Thalmann ist Gemeinderätin und war Mitglied des Verfassungsrats.Käthi Schmid (Lugnorre) ist nicht nur Namensvetterin von Käthi Thalmann – die beiden haben während vier Jahren in Kerzers auch gemeinsam die Schulbank gedrückt. Die Personalfachfrau wohnt mittlerweile im Wistenlach und will sich vor allem für die «Riviera fribourgeoise» einsetzen.Die dritte Frau im Bunde ist Beatrice Balsiger (Greng). Die Landwirtin und Hausfrau interessiert sich für die Finanzen und schlug gleich eine Sparmöglichkeit vor: «Das Geld für den Ortsbus Murten könnte auch anders investiert werden», meinte sie.Ebenfalls Landwirt ist der Gemeinderat Johannes Brunner (Muntelier). Denselben Beruf übt auch Fredy Tschachtli (Kerzers) aus. Er ist zudem Präsident des Feuerwehrverbands Seebezirk.

Wirtschaft und Bauwesen

Jüngster SVP-Kandidat ist Betriebswirtschaftsstudent David Krienbühl (Courtaman) mit Jahrgang 1982. Er will sich für die Wirtschaft einsetzen.Erich Roth (Gempenach) ist Inhaber einer Autogarage. Er fordert weniger Administrativaufwand und steuerliche Erleichterungen für das Gewerbe.Ebenfalls kandidieren will Urs Kaltenrieder (Murten). Der Generalrat und Verwaltungsrat der Badi Murten plädiert für eine sinnvolle Entwicklung der Bautätigkeit.Mit Daniel Haenni (Gurmels) war ein weiterer Kandidat am Mittwochabend abwesend. Gemäss Parteipräsident Schär ist dem Vizepräsidenten der SVP See vor allem die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk und im Kanton ein Anliegen.

Alternative zur «Linkspolitik»

«Für mehr Eigenverantwortung und gegen Missbrauch in jeder Form» – mit diesen Worten umschreibt die SVP See ihr Parteiprogramm. Unter anderem will sie die Kantonssteuern und die Abgabenlast auf einen schweizerischen Durchschnitt senken und Unternehmen steuerlich entlasten, sofern diese Lehrstellen schaffen. Ausserdem fordert die Bezirkspartei Lösungen für die Verkehrsprobleme der Schnellstrasse T10, der Kreuzung Champ-Raclé in Muntelier und der Umfahrung Kerzers.Weiter fordert die SVP eine konsequente Verfolgung und Verurteilung von Straftätern, vor allem im Drogenbereich, sowie eine restriktive Handhabung bei der Bewilligung von Sozialhilfe.«Die SVP See will ihre vier Sitze behalten», stellte Daniel Schär unumwunden klar. Man wolle für die Wähler eine Alternative zur «Linkspolitik» bieten, fuhr er fort – mehr noch: «Wir sind die echt soziale Partei», meinte er abschliessend.

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