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Galterental: Einige durften zurück

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25 Bewohner müssen bis Dienstag warten

Autor: Von Karin Aebischer

Da sich die Situation im Kanton Freiburg normalisierte, hat sich die Organisation für den Katastrophenfall Freiburg (ORKAF) gestern um halb acht Uhr morgens aufgelöst. Die Polizei, die Feuerwehr und der Zivilschutz waren dennoch den ganzen Tag aktiv unterwegs und waren zur Stelle, wo ihre Hilfe gebraucht wurde.

Eskorte führt durchs Tal

Für die Einwohner des Galterentals wurde gestern um 16 Uhr im Restaurant Tanneur eine Informationssitzung angesetzt. Richard Jordan, Jurist im Oberamt, informierte die Bewohner über den beschränkten Zutritt des Galterentals. In Begleitung einer Eskorte dürfen alle Bewohner jederzeit in das Tal hinein, um im Haus dringende Utensilien zu holen. Die Armee, welcher diese Aufgabe am Freitagabend übertragen wurde, führt eine Liste mit den Namen der betroffenen Personen. Den Bewohnern bis zum Chémin de Gottéron, Nummer 9 – ungefähr unter der grossen Gottéronbrücke – wurde sogar bewilligt, dass sie noch am selben Abend wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Dies betrifft zirka 25 Personen.

Abwarten bis zum nächsten Dienstag

Weitere 25 Personen können nicht vor Dienstag um 16 Uhr damit rechnen, dass sie ihr Heim wieder beziehen können, da der obere Teil des Galterentales noch zu grosse Gefahren birgt. An der für nächsten Dienstag angesetzten Bewohnerinformation wird entschieden, ob auch die restlichen Personen werden heimkehren können.Bereits am Freitag arbeiteten fünf Maschinisten der Armee mit ihren Lastwagen im Galterental. Um 22 Uhr trafen weitere 30 Militärangehörige ein. Sie sind während des ganzen Wochenendes darum besorgt, im Tal für Sicherheit zu sorgen und den Eingang zu bewachen. Am Montag wird ein weiterer Zug eintreffen. «Die Armee leistet einen grossen Effort im Galterental. Denn wir sind nicht die einzige Gemeinde, die Hilfe vom Militär verlangt hat», erklärte Daniel Papaux, Chef des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz.In der Fischzucht versuchte der Zivilschutz mit allen Kräften, ein letztes Becken zu retten, doch der Grossteil musste entsorgt werden, wie der Geologe Bernard Loup mitteilte.

Zutritt zum Wanderweg verwehrt

Der Oberamtmann des Sensebezirks Nicolas Bürgisser und die Gemeinden Tafers und St. Ursen liessen am Freitag verlauten, dass jegliches Betreten des Galterentals auf dem Gebiet der Gemeinden Tafers und St. Ursen bis auf Weiteres untersagt ist, da immer noch mit plötzlichen Erdrutschen und umstürzenden Bäumen zu rechnen ist.

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