Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gemeinsame Werte fördern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gemeinsame Werte fördern

In ihrer Ansprache am Dreikönigsabend der Landwehr legte Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ihre Ansichten über die aktive Neutralitätspolitik der Schweiz dar. «Die beste Art der Friedensförderung ist die Konfliktprävention», sagte die Aussenministerin. Die Neutralität habe deshalb per Definition aktiv zu sein. Die Globalisierung stelle eine neue historische Dimension dar. «Alles betrifft uns unmittelbar, Epidemien, die sich über den ganzen Planeten ausbreiten, Kriege, die Millionen von Menschen in die Flucht treiben, und Armut, welche die Migrationsströme auslöst.» Nur mit dem Respekt der Menschenrechte und neuen Sicherheitskonzepten können nach Ansicht der Bundespräsidentin diese weltumspannenden Probleme gelöst werden. Die Verhaltensregeln, welche Rotkreuz-Gründer Henry Dunant seinerzeit für die Soldaten auf den Schlachtfeldern festgelegt hat, müssten heute für die andersartigen Konfliktfälle neu definiert werden. Um zu konkreten Resultaten zu kommen, brauche es Allianzen, die auf gemeinsamen Interessen und Werten gründen. Micheline Calmy-Rey nannte dabei unter anderem den Internationalen Strafgerichtshof, die Konvention über die Antipersonenminen und den Menschenrechtsrat. Mit diesen Allianzen zwischen Ländern aus aller Welt konnten religiöse und kulturelle Grenzen abgebaut werden.Noch bleibt aber in den Augen von Bundespräsidentin Calmy-Rey viel zu tun. «Die Existenz einer gemeinsamen Ethik – unabhängig von Herkunft, sozialem Status, religiöser oder politischer Zugehörigkeit – ist weder gesichert noch weltweit akzeptiert.» Sie müsse debattiert, erklärt und verteidigt werden. «Das Minimum an Humanität und an gemeinsamen Werten wächst nicht an den Bäumen. Es entwickelt sich in einem historischen Prozess», sagte Calmy-Rey weiter. Das zweisprachige Freiburg und die Landwehr als dessen Ambassadorin wüssten das nur zu gut. Die gemeinsamen Werte manifestierten sich im Denken und im offenen Verständnis der bestehenden Differenzen. Viel mehr als das Trennende müsse das Verbindende anerkannt werden, dies sei für sie das Modell für die Zukunft, sagte Micheline Calmy-Rey.cn

Mehr zum Thema