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Geschichtsverein startet Vereinsjahr mit einem erneuerten Vorstand

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Der Deutsche Geschichtsforschende Verein geht mit einem erneuerten Vorstand ins neue Vereinsjahr. Die Ergänzungswahl in den Vorstand war Haupttraktandum der Hauptversammlung. Dies, nachdem die drei bisherigen Vorstandsmitglieder Andreas Behr, Co-Präsident, Silvia Zehnder-Jörg, Sekretärin, und Peter Helfer, Beisitzer, ihren Rücktritt eingereicht hatten.

Andreas Behr gehörte dem Vorstand seit 2010 an und führte ab 2013 mit Nicole Schacher den Verein im Co-Präsidium. Er war unter anderem zuständig für die Vergabe des Maturapreises (siehe Kasten). Silvia Zehnder-Jörg wurde bei der Verabschiedung als «Sonnenschein des Vorstandes» bezeichnet. Neben der Organisation der kulturgeschichtlichen Herbstausflüge führte sie seit 2006 das Sekretariat. Peter Helfer aus Murten, seit 1998 im Vorstand, war Verbindungsglied zum Seebezirk.

421 Mitglieder

Mit Applaus wurden Ramona Fritschi, Projektmanagerin e-codices (virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz), Alain Grandjean, freier Übersetzer und Vorstandsmitglied des Vereins Murten-Morat Bilingue, Nicolas Jutzet, Master-Student in Zeitgeschichte und Europastudien an der Universität Freiburg, sowie Ivan Mariano, Leiter des Museums Murten, neu in den Vorstand gewählt. Der Verein kehrt mit der Wahl von Nicole Schacher als Präsidentin und Petra Zimmer als Vizepräsidentin zur traditionellen Leitungsstruktur zurück. Nach der Aufnahme von sieben neuen Geschichtsinteressierten zählt der Verein zurzeit 421 Mitglieder.

 Für das laufende Jahr hat der Deutsche Geschichtsverein wiederum ein reichhaltiges Vortragsprogramm – eine der Hauptaktivitäten des Vereins – zusammengestellt. Eröffnet wurde der Vortragszyklus bereits am Dienstag mit einem Vortrag von Uta Bergmann zum Thema «Die Freiburger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts». Die Kunsthistorikerin zeigte dabei unter anderem auf, dass Freiburger Glas- und Wappenscheiben weltweit in Museen als Sammelstücke gehütet werden.

Der Deutsche Geschichtsforschende Verein setzt sich für die Erforschung der Freiburger Geschichte ein und die Erhaltung der historischen Werte im Kanton Freiburg. Er veröffentlicht die «Freiburger Geschichtsblätter», beteiligt sich an der Herausgabe historischer Werke und organisiert Vorträge, Führungen und Exkursionen.

www.geschichtsverein-fr.ch

Maturapreis: Vielvölkerstaat Hongkong

E liane Schmid aus Murten, Schülerin am Kollegium St. Michael, durfte an der Hauptversammlung des Deutschen Geschichtsvereins den Maturapreis 2015 für die beste Maturaarbeit in Geschichte in Empfang nehmen. Sie beschäftigte sich (auf Englisch) in ihrer Arbeit mit der Entwicklung Hongkongs als Vielvölkerstaat zwischen 1930 und 1997.

Wie das Vorstandsmitglied Andreas Behr in seiner Laudatio ausführte, war das Ziel der Arbeit, die kulturelle Entwicklung Hongkongs zu durchleuchten, und zwar anhand von drei Romanen. Schwerpunkte lagen dabei auf der Wahrnehmung zwischen den Chinesen und den englischen Kolonialherren. Wie er betonte, hat die Preisträgerin ihre Erkenntnisse «gekonnt präzise und knapp miteinander verknüpft und synthetisiert». ja

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