Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gesuchter entwischte wiederholt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das deutsche Bundeskriminalamt setzte eine Belohnung von 100 000 Euro für die Ergreifung von Anis A. aus, der verdächtigt wird, am Montag mit dem Lastwagen den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verübt zu haben, der 12 Menschenleben und rund 50 teils Schwerverletzte gefordert hatte. Sein Ausweis wurde im Lastwagen entdeckt.

Gestern wurde auch bekannt, dass der Gesuchte für die deutsche Terrorabwehr kein unbeschriebenes Blatt mehr ist: Sie hatte ihn schon seit längerer Zeit im Visier. Im vergangenen März gab es gegen ihn ein Ermittlungsverfahren, in dem es um einen angeblichen Plan zum Kauf automatischer Waffen ging. Zuletzt war er im November im zentralen Terrorabwehrzentrum Deutschlands ein Thema. Ausserdem war der gebürtige Tunesier Anis A. im Juli in Friedrichshafen am Bodensee mit gefälschten Ausweispapieren aufgegriffen, aber schon nach zwei Tagen wieder aus der Haft entlassen worden.

Abschiebung gelang nicht

Die beschlossene Abschiebung gelang den deutschen Behörden nicht, weil Tunesien die nötigen Papiere nicht zustellte. Diese trafen erst gestern in Deutschland ein. Tunesische Anti-Terror-Ermittler haben inzwischen die Familie von A. befragt, wie es aus tunesischen Sicherheitskreisen hiess.

ddt/mhg/BZ

Bericht Seite 25

Mehr zum Thema