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Gitarrenmusik vom Jazz bis zum Fado

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Das Internationale Gitarrenfestival Freiburg ist das älteste noch existierende Gitarrenfestival der Schweiz, und es war das erste, das schon früh nicht nur der klassischen Gitarrenmusik Raum bot, sondern auch anderen Stilrichtungen wie dem Flamenco oder der Weltmusik. Diese vielseitige Ausrichtung ist dem künstlerischen Leiter Dominique Phillot bis heute wichtig. Der Freiburger Gitarrist, der seit zwei Jahren in Spanien lebt und arbeitet, ist seit den Anfängen des Festivals im Jahr 1987 dabei; 1996 hat er die künstlerische Leitung übernommen.

«Ich wollte mit dem Festival die ausgetretenen Pfade der Gitarrenmusik verlassen», so Phillot gegenüber den FN. Natürlich habe auch die klassische Gitarrenmusik immer ihren Platz gehabt. Doch nebst zwei klassischen Konzerten pro Ausgabe schaffte Phillot Platz für Jazz, Flamenco, Weltmusik und den portugiesischen Fado. Diese Formel mit insgesamt sechs Konzerten hat sich bewährt und bestimmt auch das Jubiläumsprogramm 2012 (siehe Kasten).

Argentinischer Gründer

In seinen Anfängen war auch das Freiburger Festival vor allem klassisch geprägt. Gegründet hat es vor 25 Jahren der Gitarrist Luciano Carbone, ein Schüler von Dominique Phillot. Der Argentinier wollte mit dem Festival die Gitarrentradition seiner Heimat nach Freiburg bringen. «Das Niveau war von Anfang an hoch», so Phillot, der seinem Schüler bei der Organisation helfend zur Seite stand. Schon kurze Zeit nach der Gründung des Festivals zog Carbone von Freiburg nach Stockholm, wo er bald ebenfalls ein Gitarrenfestival ins Leben rief. Das Freiburger Festival führte er jedoch noch acht Jahre weiter.

In den 25 Jahren seines Bestehens haben im Rahmen des Festivals an die 130 Konzerte stattgefunden. Um die 600 Besucher kommen jeweils ans Festival; das Budget beläuft sich heute laut Geschäftsführer Claudio Verdon auf gegen 40 000 Franken.

Das Festival habe sich über die Jahre einen Namen gemacht und diene anderen Schweizer Gitarrenfestivals als Vorbild, sagt Dominique Phillot. Die Gitarre verdiene die Aufmerksamkeit. Er selber schätze an seinem Instrument dessen Vielseitigkeit, das breite Repertoire, das vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart reiche, und die Tatsache, dass man für das Gitarrenspiel niemand anderes brauche. «Die Gitarre genügt sich selbst», so der 59-Jährige. «Und ich mag ihren meditativen, intimen Charakter.» Zum zweiten Mal in 25 Jahren wird Phillot dieses Jahr selber am Festival auftreten. «Ich habe mir erlaubt, mich zum Jubiläum selbst einzuladen», sagt er lachend. Am 3. Oktober gibt er ein Konzert mit der bulgarischen Sängerin Severina Stoyanova, mit der er seit 2009 zusammenarbeitet.

Programm

Die Gitarre in all ihren Facetten

Fr., 28. September:Jazz mit Wolfgang Muthspiel (Gitarre) und Andy Scherrer (Saxofon). La Spirale, 21 Uhr.

Sa., 29. September:Flamenco mit Manuel Gomez (Gitarre), Juan Cortes (Perkussion), Cristo Cortes (Gesang) und La Nimeña (Tanz). Nuithonie, 20 Uhr.

So., 30. September:Klassische Gitarre mit Fernando Espí. Espace Tinguely, 18 Uhr.

Mi., 3. Oktober:Weltmusik mit Dominique Phillot (Gitarre) und Severina Stoyanova (Gesang). Espace Tinguely, 20 Uhr.

Fr., 5. Oktober:Klassische Gitarre mit Rosa Matos. Kirche St. Johann, 20 Uhr.

Sa., 6. Oktober:Fado mit Jaime Santos (klassische Gitarre), Ricardo Rocha (portugiesische Gitarre) und Tânia Oleiro (Gesang). Kirche St. Johann, 20 Uhr.cs

Ausstellung: Nicolas Zeller zeigt Fotografien

Parallel zu den Konzerten ist während der Dauer des Festivals eine Fotoausstellung von Nicolas Zeller zu sehen. Der junge Freiburger Fotograf hat im Auftrag der Veranstalter die letzten fünf Ausgaben des Festivals im Bild festgehalten. Dazu hat er die eingeladenen Musiker von ihrer Ankunft in der Schweiz bis zu ihrer Abreise begleitet. Unterwegs, bei den Proben und an den Konzerten sind stimmungsvolle Nah- und Detailaufnahmen entstanden, die von der Hingabe der Künstler, von der Vielfalt des Festivals und von kleinen Geschehnissen am Rande erzählen. cs

Espace 25, Perolles 25, Freiburg (ehemals Kaléidoscope). Bis zum 6. Oktober. Mo., Di., Mi. und Fr. 16 bis 19 Uhr; Sa. und So. 11 bis 16 Uhr.

 

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