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Globalisierungspreis: Carlsberg schliesst Cardinal ohne Rücksicht auf Tradition

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Hochemotionaler Höhepunkt im negativen Sinne war 2010 die Bekanntgabe der Schliessung der Cardinal-Brauerei. Oft wurden die bösen Deutschschweizer von Feldschlösschen als Sündenböcke ausgemacht, doch die Spur führt nach Dänemark. Carlsberg kauft sich in fast jedem europäischen Land eine schlecht ausgelastete Grossbrauerei. Als Grund für die mangelnde Auslastung in England, Frankreich, der Schweiz oder Deutschland wird der sinkende Bierkonsum angegeben. Gut – aber wer am Samstag in den Freiburger Beizen unterwegs ist, fragt sich schon, ob früher die ganze Bevölkerung dauerbesoffen war. Doch das ist eine andere Geschichte. Carlsberg verschiebt seine Produktion innerhalb der diversen Grossbrauereien – und Cardinal muss über die Klippe springen. Interessant ist, dass in den hiesigen Beizen nicht Carlsberg-Konkurrent Heineken am dichtesten auf den Fersen des lokalen Bieres war, sondern ausgerechnet 1664 von Kronenbourg, genau die französische Brauerei, bei der bald alkoholfreies Carlsberg-Bier gebraut wird. Richtig, das ist der Auftrag, den Feldschlösschen verloren hat und der Grund, weshalb Cardinal in Zukunft in Rheinfelden gebraut wird. So macht Globalisierung Spass, oder nicht? pj

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