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Glückliches Remis für Düdingen

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Eigentlich kam der SC Düdingen aufgrund seiner positiven Resultate im Frühjahr als Favorit an den Genfersee, das hitzige und hart umkämpfte Spiel zeigte dann aber ein ganz anderes Bild. Lancy hätte aufgrund der vielen Möglichkeiten diesen Vergleich bei Weitem gewinnen müssen, aber der starke Gäste-Goalie Roger Wingeier und eine schlechte Chancenauswertung kosteten das Aeby-Team am Schluss den Sieg. So ging man am Ende wie schon in der Vorrunde mit einem 1:1-Unentschieden vom gut bespielbaren Feld, das klar den Gästen aus dem Freiburgerland schmeichelte, die praktisch eine hundertprozentige Chancenauswertung zu verzeichnen hatten. Ob die Irrfahrt durch Genf vor dem Match, man traf erst eine knappe Stunde vor Spielbeginn im kleinen, aber schmucken Stadion ein, die Düdinger Spieler verunsicherten, bleibt eine These, die wohl niemand jemals beantworten kann. Am Schluss waren die Roten dann mit dem Unentschieden bestens bedient, während Lancy weiterhin auf den ersten Sieg im 2017 warten muss.

Bis auf zwei, drei wenige Szenen dominierten die Genfer dieses rassige Erstligaspiel praktisch nach Belieben und schufen sich Tormöglichkeiten im Minutentakt. Was ihre Offensivspieler in den 90 Minuten an Chancen herausspielten, genügt normalerweise, um drei Spiele zu gewinnen. Ironischerweise fiel das einzige Tor für Lancy nicht nach einem schönen Angriff, sondern nach einem Fehler in der SCD-Abwehr. Einen schlechten Ausschlag von Goalie Wingeier konnte die überraschte Abwehr nicht kontrollieren, und Muhamed Halili musste den Ball nur noch über den weit vor dem Tor stehenden Hüter mit einem Lob ins leere Tor heben (16.). Bis zur Pause reihte dann der Gastgeber gegen die laut ihrem Trainer Martin Lengen zu passiv spielenden Sensler Chance an Chance, vorab Stürmer Dylan Dougourd vergab zweimal allein vor dem fast leeren Tor. Auf der anderen Seite hatte Keeper Fontaine kaum mal einen Ball zu halten. Vor der Rückrunde hatte Lancy ja wegen finanziellen Schwierigkeiten einige wichtige Titulare wie ihren Goalgetter und Stammkeeper verloren, jetzt versuchen die Verantwortlichen des Klubs, mit jungen Spielern diese Lücken zu füllen. Gerade in den wichtigen Szenen vor den beiden Toren sah man der Mannschaft an, dass ihnen jetzt etwas die Routine abging, denn auch nach der Pause hatte man mehr als genug Möglichkeiten auf den Ausgleich der Düdinger noch zu reagieren.

Eine Torchance, ein Treffer

Viel effizienter, als der SCD in Lancy aufzutreten, geht kaum noch. Aus sage und schreibe einer richtigen Tormöglichkeit schoss man das 1:1 kurz nach der Halbzeit. Der schnelle Christoph Catillaz wurde gekonnt in die Tiefe lanciert, entwischte mit einem Rush der Innenverteidigung, und liess mit einem Flachschuss dem herauseilenden Genfergoalie keine Abwehrchance. Der Heimklub reagierte seinerseits heftig auf diesen Gegentreffer, und mit zwei offensiven Einwechslungen versuchte Coach Aeby noch zusätzlichen Schwung ins Offensivspiel zu bringen. Die SCD-Abwehr, die im vierten Spiel seit der Winterpause das erste Gegentor einkassieren musste, liess zusammen mit dem bestens aufgelegten Wingeier jedoch nichts mehr anbrennen. Mit etwas Glück überstand man die Schlussphase, ohne selber noch zu einer eigenen Kontermöglichkeit zu kommen. Nicht verwunderlich, dass Trainer Martin Lengen am Schluss der Partie von einem guten Punkt gegen einen starken Gegner sprach. Man habe diesmal Mühe mit dem Spiel nach vorne gehabt, sicher auch weil die Genfer im Mittelfeld Vorteile hatten. Leider mussten die Gäste den einen Zähler bitter bezahlen, denn der sich in guter Form befindende Mittelfeldspieler Iseni musste mit Verdacht auf Beinbruch ins Spital eingeliefert werden. Überhaupt wurden einige Zweikämpfe in diesem spannenden Match mit viel Intensität und Giftigkeit geführt, stand doch für beide Mannschaften ziemlich viel auf dem Spiel.

Lancy bleibt mit dem gestellten Gang in der Spitzengruppe, während die Aufholjagd der Sensler fürs Erste etwas gestoppt wurde. Für Trainer Lengen ist die bisherige Bilanz vor dem Derby gegen den FC Freiburg am Weekend mit drei Siegen und einem Unentschieden jedenfalls mehr als zurfriedenstellend, und Lancy scheint sich langsam aber sicher von seinem kleinen Tief zuletzt etwas zu erholen.

Telegramm

Lancy – Düdingen 1:1 (1:0)

Stade de Marignac: 50 Zuschauer.- SR Benoît Bontempelli.

Tore: 19. Haliti 1:0, 53. Catillaz 1 :1.

Lancy FC: Fontaine; Beuchat, Aiachi, Pedretti, Visentini; Ravet; Vuzi (65. Cardoso), Rodriguez-Pais, Iyeti ; Haliti ; Dugourd (73. Ntongo).

SC Düdingen: Wingeier; Bürgy, Cassara, Corovic, Marmier; Iseni (27. Piller), Stoller, D. Rebronja; A. Rebronja (91. Arevalo), Catillaz (76. Mertoglu), Gigic.

Bemerkungen: Lancy ohne Hempler, Qarri (beide verletzt), Barroso (gesperrt); Düdingen ohne Suter (gesperrt) , Muala (verletzt), Hofer (Testspiel mit der Lichtensteiner-A-Nati); Andi Iseni mit schwerer Beinverletzung ausgeschieden (27.)

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