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Gottéron bleibt die Nummer eins

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Autor: Kurt Ming

Die Natipause hat Gottéron offenbar nicht wie so oft in der Vergangenheit aus dem Rhythmus gebracht. Dem Sieg gegen den ZSC vor zwei Wochen, liessen die Freiburger nun einen Heimerfolg über den alten Rivalen aus der Calvinstadt folgen. Vor allem die Art und Weise, wie die Drachen die drei Punkte einfuhren, war eine weitere Stärkedemonstration für die Ligakonkurrenz.

Servette, das ja schon am Dienstag gespielt hatte, konnte jedenfalls auch in der Anfangsphase nicht vom besseren Rhythmus profitieren und hatte objektiv gesehen kaum jemals eine Chance, diesen Match zu gewinnen. Am Ende war es nicht nur für die Freiburger Fans, die ihren Klub schon als Nummer 1 der Schweiz sehen, sondern auch für Hans Kossmann ein Prestigeerfolg über seinen Lehrmeister Chris McSorley, dessen Spieler sich leider in der Schlussphase der sonst fairen Partie nicht immer als faire Verlierer gaben.

Regelmässig wie ein Uhrwerk

Unter Trainer Serge Pelletier war Gottéron in den letzten Jahren mehrheitlich eine Wündertüte ohne System und defensive Absicherung und lief damit den Genfern fast immer in die Konter. Seit Hans Kossmann bei den Drachen diese Saison am Schaltpult steht, kommt Servettes Bandengeneral Chris McSorley mit seiner Haurucktaktik gegen die Freiburger nicht mehr so gut zurecht. Der überraschende Tabellenführer spulte auch gestern Abend in den zwei ersten Dritteln sein Pensum ruhig wie ein gut geöltes Uhrwerk ab und liess dem Gegner kaum gross Torchancen. Die ganz wenigen Versuche der Gäste waren zudem beim erneut sicher wirkenden Cristobal Huet gut aufgehoben.

Auf der anderen Seite nutzte das Kossmann-Team drei aus seiner Handvoll Möglichkeiten, um sich bis zum zweiten Seitenwechsel ein sattes Polster zu holen. Zweimal traf der HCF dabei in Überzahl; für die beiden Abwehrspieler Shawn Heins und Alain Birbaum waren es die ersten Saisontore im 24. Meisterschaftsspiel. Besonders das herrlich herauskombinierte 2:0 nach einer Viertelstunde liess die Herzen der einheimischen Fans höherschlagen.

Als dann Pavel Rosa im Mitteldrittel mit einem satten Schuss am Fanghandschuh von Tobias Stephan vorbei auf 3:0 erhöhte, wich die Spannung in der Halle etwas der Ratlosigkeit der Servettiens, die immer mehr mit Einzelaktionen versuchten, zum Erfolg zu kommen. Gottéron brauchte eigentlich in der Abwehr nur die Räume zuzumachen, um die offensiv enttäuschenden Gäste im Schach zu halten.

Kraft für den SCB-Match gespart

Im letzten Drittel konnte es sich der Sieger sogar erlauben, mit gedrosselten Motoren den Vorsprung über die Distanz zu bringen und damit Kräfte für das schwierige Auswärtsspiel heute Abend beim SCB zu sparen. Coach Hans Kossmann brachte 60 Minuten lang zudem regelmässig seine vier kompletten Blöcke und schonte dabei natürlich auch seine Schlüsselspieler. Der an den Rippen verletzte Sandy Jeannin wurde übrigens von Silvan Lüssy gut vertreten; einmal mehr konnte man so einen ausgefallenen Schlüsselspieler ohne Verlust ersetzen. Diese Taktik geht vor allem deshalb auf, weil das Abwehrspiel des Leaders dem Gegner kaum Gegentore zulässt. Cristobal Huet konnte am Ende sogar einen weiteren Shutout feiern, was wohl dem Doppelbürger wieder eine Kiste Pizzas kosten wird.

Weniger zu feiern gab es beim zweimaligen Vizemeister Servette; das Team ist im Moment weit von seinem Rendement in den besten Zeiten entfernt. Vorweg im Offensivspiel hapert es bei den Genfern gewaltig. Zwei, drei gelungene Spielzüge genügten den Drachen bereits, um den Match in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Totaler Einsatz des Freiburgers Simon Gamache.Bild Charles Ellena

Telegramm

Gottéron – Servette 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)

St. Leonhard. – 6800 Zuschauer (ausverkauft). – SR Frano/Stricker (Tsch/Sz), Fluri/Müller.Tore: 2. Heins (Dubé, Hasani) 1:0. 15. Birbaum (Plüss, Bykow/Ausschluss Bezina) 2:0. 25. Rosa (Heins, Ngoy/Ausschluss Hecquefeuille) 3:0.Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Gottéron, 8-mal 2 Minuten gegen Servette.

Gottéron:Huet; Loeffel, Birbaum; Heins, Collenberg; Ngoy, Marc Abplanalp; Lukas Gerber, Barinka; Sprunger, Bykow, Plüss; Hasani, Dubé, Gamache; Rosa, Lüssy, Knoepfli; Cadieux, Botter, Tristan Vauclair.

Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Bezina; Pothier, Gautschi; Mercier, Hecquefeuille; Schneeberger; Salmelainen, Trachsler, Fata; Simek, Paul Savary, Rubin; Roland Gerber, Gian-Andrea Randegger, Flurin Randegger; Rivera, Berthon, Friedli; Jean Savary.

Bemerkungen:Gottéron ohne Afanasenkow, Jeannin (beide verletzt), Brügger (überzählig), Servette ohne Walsky, Pivron, Dan Fritsche (alle verletzt) und Vampola (überzählig). – Pfostenschuss Mercier (20.). – 500. NLA-Spiel von Lukas Gerber.

Die FN-Besten: Heins und Bezina.

Der heutige Gegner

Fakten zum SC Bern

• Das Verletzungspech bleibt den Bernern treu. Diese Woche hat der Club bekannt gegeben, dass Stürmer Joël Vermin und der kanadische Verteidiger Joel Kwiatkowski mehrere Wochen ausfallen. Ebenfalls nicht einsatzfähig dürfte Thomas Déruns sein.

• Bern verfügt mit einer Erfolgsquote von 10,5 Prozent über das schwächste Powerplay der Liga.

• Das Spiel Bern (10,2 Strafminuten pro Spiel) gegen Freiburg (9,8) ist das Duell der beiden fairsten Teams der Liga.

• Bern hat die letzten fünf Heimspiele gegen Gottéron allesamt gewonnen. fm

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