Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gottéron verliert auch Yannick Rathgeb

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist die Woche der schlechten News für Gottérons Sportdirektor Christian Dubé. Am Ostermontag hatte er vernehmen müssen, dass der tschechische Ausnahmekönner Roman Cervenka seinen auslaufenden Vertrag mit den Freiburgern nicht verlängern wird, gestern Abend folgte die nächste Hiobsbotschaft: Yannick Rathgeb wurde von der NHL-Organsiation der New York Islanders mit einem Zwei-Weg-Vertrag über zwei Saisons ausgestattet. Der 23-jährige Verteidiger, dessen Kontrakt mit Gottéron noch ein weiteres Jahr Gültigkeit hätte, zog seine Ausstiegsklausel, die ihm einen Wechsel nach Übersee erlaubt. «Ich suche einen Schweizer Verteidiger als Ersatz, damit wir acht Verteidiger im Kader haben. Ein zweiter ausländischer Verteidiger ist hingegen kein Thema», sagte Dubé gestern zu später Stunde kurz angebunden.

Der beste Offensiv-Back geht

Mit Lorenz Kienzle (Ambri), Andrea Glauser (SCL Tigers), Mathieu Maret (Langenthal) und nun Rathgeb ist der Aderlass in der Freiburger Defensive gross. Auch wenn mit Philippe Furrer (Lugano) und Noah Schneeberger (Davos) zwei hochkarätige Backs für die nächste Saison verpflichtet werden konnten, so stellt gerade der Abgang Rathgebs ein gewichtiger Verlust dar. Es wird sich kaum ein Schweizer Verteidiger finden lassen, der Rathgeb adäquat wird ersetzen können. In seinen 143 Spielen mit Gottéron konnte sich der Langenthaler 96 Skorerpunkte (davon 29 Tore) gutschreiben lassen. Beleg dafür, dass Rathgeb einer der raren und begehrten Schweizer Offensiv-Verteidiger ist, die viele Punkte sammeln können. In dieser Saison konnte Rathgeb unter Trainer Mark French zudem bezüglich der Defensiv-Arbeit, in seinem noch jungen Alter noch ein Schwachpunkt, erhebliche Fortschritte erzielen. Wie wichtig er für die Freiburger war, zeigte sich zuletzt in den Playoffs, wo er aufgrund einer Schulterverletzung ausgefallen war: Das Powerplay liess signifikant an Qualität nach ohne den talentierten Blueliner.

Rathgebs Dank an Gottéron

«Ich fühle mich geehrt, meinen ersten NHL-Vertrag unterzeichnen zu dürfen», liess Rathgeb gestern über Twitter wissen. Er danke seiner Familie, seiner Freundin und allen anderen, die ihm auf dem Weg dahin unterstützt hätten. «Ein grosser Dank gilt Gottéron, das an mich geglaubt hat und mir die Chance gab, mich die letzten drei Jahre weiterzuentwickeln.»

Für Rathgeb, der nie gedraftet wurde, stellt der Transfer zu den Islanders eine Rückkehr nach Nordamerika dar. Bevor er 2015 zu Gottéron gestossen war, hatte er zwei Saisons in der Ontario Hockey League, einer Junioren-Liga, für die Plymouth Whalers gespielt.

Ab Sommer wird Rathgeb versuchen, sich in den Trainingscamps der Islanders für die NHL aufzudrängen. Wahrscheinlicher ist aber, dass er zunächst in der AHL bei den Bridgeport Sound Tigers, dem Farmteam der Islanders, seine Sporen abverdienen muss.

Mehr zum Thema