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Gottéron zu offensiv

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Gottéron zu offensiv

Zu offensiv? Zu defensiv! Oder die Misere von Gottéron. Den Start in die neue Saison als «misslungen» zu betiteln, ist noch fast untertrieben. Es wird dabei oft von Fehlern in der Defensive gesprochen. Doch das Problem ist ganz anderswo. Es scheint, dass man kein oder zumindest kein funktionierendes System hat. Rechnen die Spieler mit einem eventuellen Scheibenverlust, so legen die Verteidiger sogleich den Rückwärtsgang ein. Ein solch ängstliches Spiel kann nicht erfolgreich sein. Dies hat zwei fatale Konsequenzen. Erstens: Führt der erste Angriff nicht zum Erfolg, was er eh selten tut, wird der Druck nicht aufrechterhalten. Die Offensive ist bereits zu Ende. Zweitens: Der Gegner kann nun mit dem Aufbau beginnen, ohne dabei gross gestört zu werden. Zudem kann der Gegner so auch Tempo aufbauen, und die früh zurücklaufenden und meist eh nicht ganz so schnellen Verteidiger werden dann mit diesem Tempo überlaufen. Ich bin überzeugt, dass sich bei rund der Hälfte aller Gegentore diese These bestätigt, wenn man diese analysiert. Ebenfalls scheint es auch an Emotionen zu fehlen, sowohl von der Trainerbank als auch von den Spielern auf dem Eis.

Man muss sich die Frage stellen, ob wir momentan nicht zu viele Häuptlinge haben, und zu wenig «Dreck- säcke», die quasi bis zum Umfallen kämpfen und die – wenns sein muss – auch mal eine weckende Schlägerei anzetteln. Es ist Zeit aufzuwachen! Hört auf mit dem Angsthasen-Hockey, spielt frech nach vorne und macht, dass der Gegner nie zur Ruhe kommt. Kämpft 60 Minuten oder 65, wenns in die Verlängerung geht, und seid stolz, für diese Mannschaft zu spielen. Ich bin überzeugt, dann kommen auch die Resultate. Und auch wenn es mal eine Niederlage absetzt, wird das Publikum euch feiern, weil ihr euch aufopfert. Freiburg-Gottéron hat das Potenzial einer Klasse-Mannschaft. Es hat ein Publikum, dass als sechster Mann dienen kann. Spielt mit Leidenschaft und bringt das St. Leonard zum Kochen … Tous ensemble!

Autor: Martin Goetschi, Giffers

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