Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gottéron zurück auf dem Eis: Motivierter Diaz, rekonvaleszenter Rossi

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gottérons erstes Eistraining war am Mittwochmorgen auch die Premiere von Königstransfer Raphael Diaz.

34 Tage vor dem Saisonstart in Bern bestritt Gottéron am Mittwochmorgen im St. Leonhard das erste offizielle Eistraining. Der Erste auf dem Eis: Raphael Diaz, Captain der Schweizer Nationalmannschaft und Freiburgs Königstransfer. «Ich merke solche Dinge gar nicht, ich habe einfach Freude am Spiel», sagte der 35-jährige Verteidiger nach dem Training. «Das heisst jetzt nicht, dass ich immer der Erste sein werde, aber ich weiss, was es braucht, damit ich performen kann.»

Er freue sich auf die neue Herausforderung, so Diaz, der für Montreal, Vancouver und New York 214 NHL-Spiele absolvierte und letzte Saison mit Zug seinen ersten Meistertitel feierte – betreffend Zukunft mit seinem Stammclub aber keine Einigung fand. Der EVZ wollte ihm keinen Vierjahresvertrag mehr anbieten. «Ich bin keiner, der gross zurückschaut. Wir fanden keine Lösung, also habe ich meinen Horizont geöffnet – und dann kam Freiburg, das mir sofort viel Wertschätzung entgegenbrachte. Und nun bin ich glücklich und hochmotiviert, Teil einer ambitionierten Mannschaft in einer eishockeyverrückten Stadt zu sein», so Diaz, der sein Haus in Zug behalten, in Freiburg aber auch ganz in der Nähe eine Wohnung hat. Er wird deshalb seine Tage und Nächte mal hier, mal dort verbringen. «Ich bin flexibel und meine Familie ist es auch, das ist sicher eine gute Lösung.»

Rossi rekonvaleszent

Nebst Diaz stand am Mittwoch mit Verteidiger Mauro Dufner nur noch ein Neuzugang auf dem Eis. Der Rest waren alte Bekannte. Bis auf eine Ausnahme haben alle ihre Bobos und Verletzungen über den Sommer auskuriert. Einzig Matthias Rossi trainierte noch in einem andersfarbenen Trikot. «Er ist rekonvaleszent», sagte Trainer Christian Dubé. Der Stürmer, der im April eine Thrombose am Bein erlitt, musste im Sommer ein zweites Mal operiert werden. Dubé hofft, dass Rossi in den nächsten Wochen ganz ins Mannschaftstraining zurückkehren kann und zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.

Fast alle geimpft

Der Trainer war zufrieden mit der ersten Trainingseinheit. «Das Eis ist sehr schlecht, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen.» Dubé lobte die Fitness seiner Spieler. «Alle haben im Sommer gut gearbeitet.» Er konnte das zu grossen Teilen auch selbst mitverfolgen, denn wegen der Corona-Pandemie reiste er diesen Sommer nicht in seine Heimat Kanada. In Bezug auf die Pandemie hofft Dubé, dass sie in dieser Saison nicht mehr ganz so viel Einfluss auf den sportlichen Alltag haben wird wie in der vergangenen Spielzeit. Ihren Teil dazu beitragen wollen auch die Spieler. Praktisch alle seien mittlerweile zweimal geimpft, verriet Dubé. «Aber zwingen kann man natürlich auch bei uns niemanden.»

Erstes Testspiel am Dienstag

Sportlich geht es für die Freiburger in den kommenden Wochen Schlag auf Schlag. Bereits am nächsten Dienstag steht im Rahmen des Vorbereitungsturniers von Le Sentier das erste Testspiel gegen Genf an. Am 27. August startet Gottéron mit dem Heimspiel gegen den tschechischen Meister Trinec in die Champions Hockey League.

St. Leonhard: Gibt es erstmals ein volles Stadion?

Die Corona-Pandemie droht den Clubs auch in dieser Saison Organisation und Planung zusätzlich zu erschweren. Vieles ist weiter in der Schwebe und kann sich jederzeit ändern. Niemand kann beispielsweise heute sagen, ob im ersten Heimspiel vom 10. September gegen Rapperswil erstmals 8934 Fans ins St. Leonhard werden kommen dürfen, Stehplatz- und Gästefans inklusive.

Alles hängt davon ab, was der Bundesrat im Verlauf des Augusts entscheidet – ob zum Beispiel die Obergrenzen für Grossveranstaltungen tatsächlich aufgehoben werden. Auf den Stehplätzen sind aufgrund der unsicheren Lage deshalb immer noch Sitze montiert. Sie werden abgebaut, sobald der Bundesrat grünes Licht für ein volles Stadion gibt.

Kein Schnelltestzentrum

Sicher ist, dass Zuschauerinnen und Zuschauer die Spiele nur mit einem Covid-Zertifikat und einer Identitätskarte werden besuchen können. Ins Stadion kommen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Das hat der Club seinen Abonnenten auch bereits schriftlich mitgeteilt – und damit die eine oder andere erboste Reaktion ausgelöst, wie Generaldirektor Raphaël Berger diese Woche gegenüber «La Liberté» sagte. Einige hätten deswegen sogar ihr Abonnement auslaufen lassen.

Für Ungeimpfte wird der Stadionbesuch tatsächlich mit einem gewissen Aufwand verbunden sein. Im Gegensatz zu einigen Fussballstadien in der Super League oder auch der Heimstätte des SC Bern wird es kein Schnelltestzentrum in unmittelbarer Nähe der Arena geben. Nichtsdestotrotz hofft Berger auf einen Zuschauerschnitt von mindestens 7500 Fans pro Spiel.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema