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Grandiose Aufholjagd zum Abschluss

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Nach der 12:27-Niederlage im Hinkampf hätte wohl kaum jemand darauf gewettet, dass die Sensler das Blatt noch wenden würden. Doch so wie eine Woche zuvor alles gegen die Sensler gelaufen war, so vermochten diese am Samstag die entscheidenden Akzente zu setzen. «Zugegeben, in dieser Begegnung ging es nicht mehr um viel. Der fünfte Rang hat nicht so viel Reiz wie ein dritter. Dennoch war die Vorgabe meinerseits klar», so Armin Gugler, Cheftrainer bei den Senslern. Und die Vorgabe lautete, diesen 15-Punkte-Rückstand aufzuholen. «Wir hatten 2019 eine durchaus gute Saison, auch wenn das Resultat das nun nicht widerspiegelt. Also wollten wir immerhin einen guten Schlusspunkt setzen», sagt Gugler weiter.

Bis zur Pause ungeschlagen

Wie die Sensler vor einer Woche in der ersten Hälfte keinen einzigen Kampf vor der Pause gewannen, so gewannen sie nun alle. Ronan Feyer punktete seinen Gegner noch vor Ablauf der Kampfzeit aus. Michael Nydegger schulterte seinen Kontrahenten ebenso wie Pascal Jungo in der ersten Kampfhälfte. Knapp zu und her ging es bei Csaba Molnar gegen Niklas Blaser. Molnar dominierte den Kampf von Anfang an und vermochte auch die nötigen Punkte zu machen. Doch er erhielt mehrmals eine Verwarnung wegen passiven Ringens, was seinem Gegner Punkte brachte und fast den Kampf entschied. Der Sensler gab sich nicht geschlagen und holte kurz vor Schluss den nötigen Punkt für den Sieg. Im letzten Kampf trumpfte Jan Faller gross auf und punktete seinen Gegner Silvan Mühlethaler innert Kürze mit spektakulärer Technik aus.

Schlusssekunden entscheiden

Benno Jungo zog die Sensler Maschinerie weiter und punktete seinen Gegner mit Beinangriffen aus. Jonas Schwaller hatte den Kampf gegen Marco Dubach gut im Griff, auch wenn sich beide Ringer durchaus ebenbürtig waren. Trotz Führung aus der ersten Halbzeit verlor Schwaller in der zweiten Halbzeit den Faden und wurde in einem Hüfter geschultert.

Dass die Sensler gewinnen würden, war klar, doch es wurde eng, den 15-Punkte Rückstand aufzuholen. Pascal Sperisen zeigte einen soliden Kampf und schlug erstmals Milos Cusvara knapp mit 5:4 Punkten. Qais Mohammadi wurde von Aron Meier zu Beginn des Kampfes eiskalt erwischt und auch geschultert.

Die Entscheidung fiel somit im Kampf von David Schneuwly, dem Freistilspezialisten, der allerdings im griechisch-römischen Stil gegen Gian Blaser antreten musste. Schneuwly geriet in der ersten Kampfhälfte mit drei Punkten in Rückstand. Doch ein Sieg musste her, wenn die Aufholjagd gelingen sollte. Schneuwly holte sich zwei Punkte an der Zone und verkürzte den Abstand. Nur ein Punkt musste noch her, um alles zu entscheiden. Doch es sah nicht danach aus, bis der Sensler einige Sekunden vor Schluss alle Kraft zusammennahm, seinem Gegner die entscheidenden Punkte abnahm und diesen Vorsprung auch zu verteidigen vermochte. Mit dem Endresultat von 26:11 für die Sensler wurde der 15-Punkte-Rückstand aus dem Hinkampf egalisiert. Da die Sensler jedoch mit 11 gegenüber 9 mehr Einzelsiege zu verbuchen hatten, holten sie sich Rang fünf.

Gewonnen hat die Challenge League am Wochenende übrigens der RC Oberriet-Grabs, der sich in zwei Finalbegegnungen gegen das Lutte Team Valais durchsetzte.

Einen Sieg gab es für die Sensler aber ebenfalls zu verbuchen. Jan Faller gewann das Einzelklassement der Chal­lenge League. Von allen Ringern der Liga erzielte er mit 37 die meisten Punkte.

bj

Telegramm

Sense – Weinfelden 26:11

–57 kgG: Ronan Feyer – Robin Zwick 16:0, TU, 4:0. –61 kg F: Pascal Jungo – Alessandro Grande 6:0, SS, 4:0. –65 kg G: Jan Faller – Silvan Mühlethaler 15:0, TU, 4:0. –70 kg F: Jonas Schwaller – Marco Dubach 8:12, SS, 0:4. –74 kg G: David Schneuwly – Gian Blaser 4:3, PS, 2:1. –74 kg F: Qais Mohammadi – Aron Meier 0:2, SS, 0:4. –79 kg G: Pascal Sperisen – Milos Cusvara 5:4, PS, 2:1. –86 kg F: Benno Jungo – Micha Forster 16:0, TU, 4:0. –97 kg G: Csaba Molnar – Niklas Blaser 8:7, PS, 2:1. 130 kg F: Michael Nydegger – Roman Hostettler 10:0, SS, 4:0.

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