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Grosse Kunst in grossen Räumen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Yoki, Hugo Brülhart, Pierre-Alain Morel, Flaviano Salzani, Françoise Emmenegger, Hans Schöpfer, Jean-Marc Schwaller, Hafis Bertschinger, Wojtek Klakla, Marie Vieli, Ivo Vonlanthen: Sie und viele weitere professionelle Freiburger Kunstschaffende sind ab Freitag in einer gemeinsamen Ausstellung im ehemaligen Fabrikgebäude der Gainerie moderne im Freiburger Altquartier zu entdecken. Nicht weniger als 35 Vertreterinnen und Vertreter der visuellen Kunst haben sich für die Kollektivausstellung zusammengetan.

Neuer Schwung für Visarte

Das Projekt ist eine Initiative der Sektion Freiburg des Berufsverbands Visarte (früher «Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten»). Die letzte vergleichbare Ausstellung fand 1999 im Alten Bahnhof Freiburg statt. Dass es jetzt wieder geklappt habe, sei Ausdruck der Aufbruchstimmung, die bei Visarte Freiburg herrsche, erklärte Präsidentin Monika Thiébaud am Mittwoch vor den Medien. Als sie 2009 das Präsidium übernommen habe, habe sie es sich zum Ziel gesetzt, dem Verband neuen Schwung zu verleihen und seine Aktivitäten in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu machen.

Eine grosse Kollektivausstellung habe sich angeboten. «Allerdings gab es zwei Probleme: den Raum und die Zeit.» Die geeigneten Räume fand man in den derzeit leer stehenden früheren Fabrikhallen der Verpackungsfabrik Gainerie moderne, die heute in Givisiez beheimatet ist. Ein idealer Ort, doch wollte man davon profitieren, drängte die Zeit: Ab Ende Mai soll das Gebäude zu Lofts umgebaut werden. Innerhalb von sechs Monaten habe man die ganze Ausstellung auf die Beine gestellt, so Monika Thiébaud.

Vielfalt als Qualität

Was dabei herausgekommen ist, ist ein breit gefächerter Einblick in das aktuelle Freiburger Kunstschaffen. Die Ausstellung definiere sich nicht über ein gemeinsames Thema oder ein bestimmtes Konzept, erklärte Wojtek Klakla, der selber eine Reihe von Gemälden ausstellt und für den Begleitkatalog verantwortlich zeichnet. «Die Einheit besteht in der Professionalität der ausstellenden Künstler.» Alle seien Mitglieder von Visarte Freiburg und erfüllten die strengen Aufnahmebedingungen. Dazu gehören etwa ein abgeschlossenes Kunststudium und eine mindestens 50-prozentige Berufstätigkeit als Künstler.

«Die besondere Qualität dieser Ausstellung ist ihre Vielfalt», so Klakla. In dieser Form gebe es das sonst, wenn die Künstler nach bestimmten Kriterien ausgewählt würden, kaum. Einziges übergeordnetes Thema sind die Dimensionen. Um die grossen Räume optimal zu nutzen, waren die Kunstschaffenden aufgerufen, grossformatige Werke zu zeigen. Abgesehen davon, stand ihnen die Auswahl der Arbeiten völlig offen.

Einzigartige Stimmungen

Den Verantwortlichen ist es gelungen, alle Werke – Gemälde, Skulpturen, Installationen, Fotografien – ins rechte Licht zu rücken und sie in den grossen Hallen wirken zu lassen. Das gilt für die Ölgemälde und Aquarelle von Altmeister Yoki gleich beim Eingang ebenso wie für die übermenschengrossen Porträts von Guy Oberson, die doppelseitig im Raum präsentierten Porträts von Klakla oder eine mehrteilige Arbeit von Hugo Brülhart. Skulpturen, zum Beispiel von Jean-Jacques Hofstetter, Adrian Fahrländer oder Hafis Bertschinger, kommen besonders gut zur Geltung.

Und einige Künstler, etwa Flaviano Salzani, Yves Marti, Frédéric Aeby oder Ivo Vonlanthen, haben sich von den Räumen selbst inspirieren lassen und mit massgeschneiderten Installationen einzigartige Stimmungen geschaffen.

Ehemalige Fabrik Gainerie moderne, François-d’Alt-Gasse 1, Freiburg. 7. bis 23. Mai. Do. und Fr. 14 bis 20 Uhr, Sa. und So. 11 bis 17 Uhr. www.visarte-fribourg.ch.

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