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Grössenwahn!

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Bereits unter dem ehemaligen Generaldirektor des HFR hat sich infolge ineffizienter Behörden organisatorisch vieles in die falsche Richtung entwickelt. Dass sich dessen Nachfolgerin nun dazu hergibt, das untaugliche Zentralisierungskonzept Regierung, Politik und Volk beliebt zu machen und rücksichtslos durchzusetzen, ist und bleibt ihr Fauxpas. Ihr hätte es obgelegen, irrige Tatsachen rückgängig zu machen und im Interesse des Gesundheitswesens als Ganzen auf der Basis von Subsidiarität, Solidarität und Partnerschaft neue Grundlagen zu schaffen. Sachliche und politische Fehler anderer einzusehen und zu korrigieren ist erlaubt; dafür ist es nie zu spät! Was macht es aber für einen Sinn, auf Resultate einer akademischen Studie nach US-Muster zu warten, wenn diese schon bekannt sind und deren Realisierung zum Teil bereits vorgezogen ist (Merlach) beziehungsweise wird (Tafers, Châtel-St-Denis)? Was nützt es, wenn mit Volk, Politikern und Personal «undemokratisch dialogisiert» wird und alle, besonders die Ärzte, dann so übergangen werden (FN vom 23. August.)?

Regionalspitäler sind vorab dazu da, Patienten möglichst vor Ort zu betreuen und zu pflegen. Das darf und soll den Staat etwas kosten. Der «Selbstzweck» des Spitals Freiburg aber besteht in seinem Bemühen nach Rückkehr zu selbstverschuldet verspielter Wirtschaftlichkeit sowie Bedeutung und Attraktivität im Vergleich zu nahen Unispitälern. Dies auf Kosten von Tafers, Riaz und Châtel-St-Denis! Diesem Wahn des Spitals Freiburg nach Wachstum und Grösse–vor Sicherung von echter Qualität zugunsten der Bedürfnisse der Gesellschaft in den Regionen–ist daher die Grenze aufzuzeigen. Vages Lavieren von Gesundheitsnetz, Gemeinden und Parteien genügt nicht mehr! Konkretes Handeln ist gefragt. Verhandelbar ist ja offensichtlich gar nichts!

Hans E. Brülhart, Freiburg

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