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Grüne im Aufschwung – CVP grämt sich

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Sylvie Bonvin-Sansonnens kandidiert am 7. November für das zweite Vize-Präsidium des freiburgischen Gros­sen Rates. Wird die grüne Parlamentarierin gewählt, präsidiert sie den Rat im Wahljahr 2021. Ihre Fraktion Mitte Links Grün hat die Kandidatur gestern bekannt gegeben. «Wir haben eine sehr gute Kandidatin», sagt Vize-Fraktionspräsident André Schneuwly (Freie Wähler). Bonvin habe das im Wahlkampf um den Staatsratssitz Anfang Jahr unter Beweis gestellt. Zudem sei es an der Zeit, dass wieder eine Frau den Rat leite – letztmals war das 2014 der Fall, als Katharina Thalmann (SVP) Ratspräsidentin war.

Mitte Links Grün stand dem Rat im Jahr 2016 vor. Bei der Wahl von Benoît Rey (CSP) ins zweite Vizepräsidium kam es damals zum Zwist mit der CVP: Deren Kandidat Bruno Boschung zog sich in letzter Minute zurück. Er stellte sich ein Jahr später zur Wahl und leitete den Rat 2017.

Die CVP findet denn nun auch, dass Mitte Links Grün keinen Anspruch auf das Rats­präsidium habe: «Solch kleine Fraktionen sollten alle zehn Jahre an die Reihe kommen», sagt Fraktionspräsident Hubert Dafflon. Ganz anders die Sicht von Mitte Links Grün: «Wir sind fünf Fraktionen, eine Legislatur geht über fünf Jahre – da steht allen je ein Präsidium zu», sagt André Schneuwly. Die CVP wird aber niemanden aufstellen: «Uns fehlt dazu der Rückhalt im Rat», sagt Dafflon. «Wir wollen niemanden verheizen.» Gerade die SVP, eigentlich ein Verbündeter, wolle eine CVP-Kandidatur nicht unterstützen. Das sei bitter.

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