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Gurmels will sein Abfallsystem reformieren

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Die Gemeinde Gurmels hat ein Problem: «Höchstens 50  Prozent der Kosten der Abfallbewirtschaftung dürfen über die Grundgebühr bezahlt werden», sagt der zuständige Gemeinderat Markus Wüstefeld. In Gurmels liegt dieser Wert bei 57 Prozent.

Dafür verantwortlich ist die Grüngutentsorgung. Sie wird zurzeit ausschliesslich über die Grundgebühr finanziert. Die Gemeinde will, dass die Kosten verursachergerecht verrechnet werden, und plant deshalb, ein Markensystem für das Grüngut einzuführen. «Wir haben die Nutzung eines Gewichtsystems für das Grüngut geprüft», sagt Wüstefeld auf Anfrage. «Dieses ist ungeeignet, weil zum Beispiel die gleiche Menge Gras in trockenem oder nassem Zustand unterschiedlich viel wiegt.»

Mit der geplanten Einführung der Marken für Grüngut würde die Grundgebühr sinken. Zurzeit bezahlt jeder erwachsene Einwohner der Gemeinde Gurmels pro Jahr 90  Franken. «Wir werden an der Gemeindeversammlung vorschlagen, diese Grundgebühr künftig nach Gebäuden und Wohneinheiten zu berechnen. Damit würde sich die Gebühr pro Haushalt etwa halbieren», kündigt Wüstefeld an.

Eine Sammelstelle bleibt offen

Im Frühjahr werde der neue Entsorgungshof in Betrieb gehen, sagt Wüstefeld. Dort werden die Einwohner von Gurmels dreimal in der Woche ihren Abfall abgeben können. Die vorgesehenen Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 16 bis 19  Uhr und samstags von 8 bis 12  Uhr.

Mit der Inbetriebnahme des Entsorgungshofes will die Gemeinde die Sammelstellen in Kleingurmels, Guschelmuth, Liebistorf und beim Sportplatz Gurmels zurückbauen. Die Sammelstelle in Cordast soll vorläufig erhalten bleiben. «Im Gegensatz zu den anderen Sammelstellen haben wir in Cordast eine recht gut erhaltene Infrastruktur. Dort werden viele unterschiedliche Abfälle wie Altöl, Alu, Blech, Glas, Karton, Papier und Textilien gesammelt», erklärt Wüstefeld die Entscheidung des Gemeinderates.

Die Sammelstelle in Cordast wird allerdings kein Grüngut mehr annehmen. Dieses werde – wie es bereits auf dem restlichen Gemeindegebiet der Fall ist – von Februar bis November im Zwei-Wochen-Rhythmus direkt bei den Haushalten abgeholt, sagt Wüstefeld. Im Dezember und Januar erfolgt die Grüngutsammlung monatlich.

Ab der Inbetriebnahme des Entsorgungshofes müssen die Gemeindebewohner auf die Abholung von Papier und Karton verzichten. In Zukunft müssen sie das Altpapier im Entsorgungshof abliefern.

Wegen dieser Neuorganisation der Abfallentsorgung und im Hinblick auf die Abstimmung über das neue Abfallreglement an der Gemeindeversammlung im Dezember lädt die Gemeinde kommende Woche zu einem Infoanlass.

Infoanlass: Aula der OS Gurmels. Di., 31. Oktober, 19.30 Uhr.

«Wir werden an der Gemeindeversammlung vorschlagen, die Grundgebühr nach Gebäuden und Wohneinheiten zu berechnen. Damit würde sie sich pro Haushalt etwa halbieren.»

Markus Wüstefeld

Gemeinderat von Gurmels

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