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«Haben im Moment keinen Plan B»

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Fünf kreative Köpfe, ein gemeinsamer Traum: Um sich den Wunsch von einem zweiten Studioalbum zu erfüllen, setzt die Freiburger Band Mellowtone (siehe Box) auf die Schweizer Crowdfunding-Plattform 100-days.net. Der Clou an der ganzen Sache: Die Band hat insgesamt nur 100 Tage Zeit, um potenzielle Spender von den eigenen Ideen zu überzeugen und den Vorverkauf der CD «Broken Rooms» genügend anzutreiben, um damit die Studioaufnahmen zu finanzieren.

«Es ist natürlich kein einfaches Unterfangen», sagt Gitarrist Mirco Ackermann über das ambitionierte Projekt seiner Band, «aber wir möchten ein optimales Resultat erzielen und ein qualitativ hochstehendes Produkt abliefern.» Das hat seinen Preis: Das Spendenziel liegt bei 30 000 Franken. Darin eingerechnet sind neben den ganzen Arrangements auch die Studioaufnahmen, die Produktion und die Promotion der geplanten Scheibe.

«Mehr Ecken und Kanten»

Die grossen Erwartungen, welche die fünfköpfige Gruppe um Leadsängerin Martina Birbaum an sich selber stellt, kommen nicht von ungefähr: Die Band möchte an das gelungene Debütalbum «Acts of Love» von 2011 anknüpfen, das nicht nur in der nationalen Musikszene wohlwollend aufgenommen wurde; sogar in schottischen Radiostationen nahm man Kenntnis vom Schaffen der Freiburger Pop-Rock-Band, welche 2008 ins Leben gerufen wurde.

«Wir haben uns seit dem ersten Album musikalisch weiterentwickelt», sagt Ackermann, sich an das Debütalbum zurückerinnernd. «Heute klingen wir weniger schnörkellos. Wir haben jetzt mehr Ecken und Kanten», pflichtet ihm Birbaum bei.

 Mit Blues-, Indie- und Rockeinflüssen kommt die Musik von Mellowtone nun eingängiger und gleichzeitig auch vielfältiger daher–ohne sich dabei von den sanften und zuweilen gar melancholischen Tönen aus der Vergangenheit zu verabschieden. Ergänzt wird der facettenreiche Klang durch die markante Stimme der charismatischen Martina Birbaum, die 2012–und auf Wunsch ihrer Vorgängerin Carole Curty–zur Band gestossen ist. «Wir wollen nicht einfach im Massenpop-Brei untergehen», erklärt Birbaum die neue, rockigere Note der Band. Auch deshalb lege man nun grösseren Wert auf das selbstständige Verfassen der englischen Texte: «Damit sind wir früher vielleicht noch etwas zu sorglos umgegangen», räumt Ackermann ein und lacht: «Dafür haben wir in Martina nicht nur eine tolle Sängerin, sondern auch eine tolle Texterin gefunden.»

Hilfe auf der Zielgeraden

 Damit es die 14 neuen Songs, welche Mellowtone in den letzen Jahren geschrieben, arrangiert und geprobt haben, im Laufe dieses Jahres auch auf CD schaffen, hofft die Band nun ganz auf die finanzielle Unterstützung von Freunden, Bekannten und der Crowdfounding-Gemeinde. «Wir alle investieren in diesen Tagen sehr viel Energie in das Projekt und sind mit Herzblut dabei», sagt Martina Birbaum über die anspruchsvolle Suche nach musikverbundenen Spendern.

Für die Produktion des zweiten Albums erneut tief in die eigenen Taschen zu greifen, wie dies für die Produktion der ersten CD bereits getan wurde, sei für die unabhängige Band derzeit keine Alternative, erklärt der Gitarrist: «Wir geben vollen Einsatz, damit wir unser Projekt wie geplant verwirklichen können.» Die Möglichkeit, zu scheitern, spiele in ihren Überlegungen deshalb auch gar keine Rolle, sagt Ackermann: «Wir haben im Moment keinen Plan B.»

Zum Projekt

Fans und Freunde werden zu Kapitalgebern

Crowdfounding-Plattformen erfreuen sich derzeit grosser Beliebtheit. Auch Mellowtone haben sich für ein solches Finanzierungskonzept entschieden: Auf der Online-Plattform 100-days.net suchen sie nach Gönnern, die ihre Idee mit Geldbeträgen (20 bis 3000 Franken) unterstützen und dafür eine Gegenleistung erhalten–von einer CD bis zum Privat-Konzert. Für die Gönner ist das Konzept risikofrei: Wird das Spendenziel nicht erreicht und das Projekt kommt nicht zustande, fliesst die Investition an die Gönner zurück. Das Projekt von Mellowtone läuft noch während 74 Tagen.mz

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