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Hallenprojekt steht unter keinem guten Stern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Neubau einer Mehrzweckhalle in Alterswil steht wahrlich unter keinem guten Stern. Nach der schlechten Erfahrung in der Vergangenheit lassen sich die Alterswiler ein weiteres Mal durch eine Welle der Euphorie tragen. Das geplante Projekt ist ein Abenteuer, und nach meinem Dafürhalten für Alterswil eine Nummer zu gross. Ein erstes Grossprojekt wurde seinerzeit durch eine Mehrheit der Stimmenden wegen finanziellen Bedenken in letzter Minute gestoppt. Sollten diesmal elementare Grundregeln missachtet worden sein, wäre das äusserst bedauerlich, weil mittlerweile tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Aber warum nicht ein Projekt in bescheidenerem Rahmen? Wenn jetzt das Finanzierungspotenzial vorhanden ist, könnte man zwecks Vermeidung von langatmigen und kostspieligen juristischen Querelen das Siegerprojekt des damaligen Architekturwettbewerbs (Linder & Zühlke, Freiburg) aus der Schublade holen und erneut darüber abstimmen. Die Baukosten wurden mit acht Millionen Franken beziffert. Für den Architekturwettbewerb und die Planungskosten wurden 400 000 Franken Steuergelder ausgegeben. Mit diesem Vorgehen wäre eine tragbare, rasch umzusetzende Ersatzlösung vorhanden.

Zu offensichtlich und heikel erscheint auch die Strategie, das Projekt so kurz vor der Fusionsabstimmung vorzulegen. Inwiefern das Stimmverhalten der Bevölkerung in den Fusionsgemeinden dadurch beeinflusst wird, bleibt abzuwarten. Aus meiner Sicht ist wie bereits gesagt ein Vorhaben in dieser Grössenordnung für Alterswil allein finanziell kaum zu schultern, ohne massive Steuererhöhung schon gar nicht. Die kommt dann später.

Noch ein Wort an Leserbriefschreiber Gugler. Wir wissen alle, dass Alterswil ein gutes Gewerbe hat, und ich mag jedem Handwerker den Auftrag gönnen. Wir müssen es aber nüchtern sehen. Ein Projekt dieser Grössenordnung unterliegt dem öffentlichen Beschaffungswesen. Da werden sich ganz andere Kaliber mit entsprechenden Kapazitäten und juristischem Potenzial bewerben. Die Erfahrung zeigt, dass das örtliche Gewerbe dadurch oftmals den Kürzeren zieht. Man kann das bedauern, es ist aber Realität. Sicher ist hingegen, dass die Ge­werbler eine Generation lang mithelfen müssen, die Schulden abzustottern.

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