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Hintercher-Verein kommt nächstes Jahr mit einem neuen Freilichttheater

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Erst trieb die Hintercher-Bande ihr Unwesen, dann rutschte das Falli-Hölli und schliesslich gab es «Hörti Zytte» – der Theaterverein Hintercher kündigt nach drei sehr erfolgreichen Freilichttheatern den vierten Streich an. Im Sommer 2021 kommt das Stück «Zytte ändere sich – 70er-Jaar» zur Aufführung. Hinter dem Projekt steckt ein bewährtes Team um Regisseur und Autor Mark Kessler und Christian Schmutz, der für die Dramaturgie sorgt.

Nach den harten Zeiten, welche die Familie Brülhart im Freilichtspiel 2017 und 2018 durchmachen mussten, geht es dieses Mal um die wilden 1970er-Jahre. Wie bei «Hörti Zytte» werden Ereignisse, welche die Welt und die Schweiz damals bewegt haben, auf senslerischer Ebene behandelt. Die Hippie-Bewegung, der freie Umgang mit Drogen, die Einführung des Frauenstimmrechts – ja die ganze Aufbruchstimmung sollen im Stück zu spüren sein.

Gesellschaft im Umbruch

«Die 1970er-Jahre bieten sich für ein Theater an, weil sich die Gesellschaft damals in einem Umbruch befand», sagt Mark Kessler, der die zwölf Szenen geschrieben hat. «Die Zeit war geprägt von einer Auflehnung gegen die Obrigkeit, gegen das, was bisher galt, das Konventionelle und Konservative.»

Er habe dies zum Teil selbst miterlebt, so der Regisseur mit Jahrgang 1954. Viele Informationen hat er aber in stundenlanger Recherche in Zeitungsarchiven erfahren. So etwa auch Details über die Schwarzenbach-Initiative, bei der es darum ging, die Zahl der Ausländer in der Schweiz um die Hälfte zu reduzieren. Der Vorstoss, der sich vor allem gegen die vielen Saisonniers aus Italien richtete, wurde damals mit 54  Prozent nur ganz knapp abgelehnt.

Alte Bekannte

Natürlich geht es beim neuen Mundart-Freilichtspiel nicht nur um politische und gesellschaftliche Themen, sondern auch um persönliche Geschichten. Die Familie Brülhart aus dem letzten Freilichtspiel steht wieder im Mittelpunkt, und ihre Geschichten sind im gleichen Dorf angesiedelt. Einige Figuren wie die Bäuerin und ihre Mädchen, der Korber und der Coiffeur haben sich in 15 bis 20 Jahren entwickelt. «Man wird aber dem neue Stück folgen können, ohne das alte gesehen zu haben», erklärt Mark Kessler. Auch Liebesgeschichten und tech­nische Überraschungseffekte seien wieder eingebaut, heisst es in der Mitteilung.

Proben ab Herbst

Der Verein Hintercher verfügt über eine Ensemble mit 40 bis 50 Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Verantwortlichen seien daran, abzuklären, wer mitmachen könne und wolle, so Mark Kessler. Es werden zwischen 25 und 30  Darsteller auf der Bühne stehen. Im November sollen die Proben beginnen. Das ist früher als bei anderen Stücken, um etwas flexibler zu sein.

«Die 70er-Jahre waren geprägt von einer Auflehnung gegen die Obrigkeit.»

Mark Kessler

Regisseur

Informationen

Am gleichen Ort wie letztes Mal

Das Freilichtspiel «Zytte ändere sich – 70er-Jaar» wird vom 25. Juni bis 17. Juli 2021 15  Mal aufgeführt. Spielort ist wieder im Weiler Friseneit bei Schmitten (Gemeinde Bösingen) wie 2017 und 2018, auch das Bühnenbild werde ähnlich gestaltet sein, teilt der Verein mit. Vorgesehen ist eine gedeckte Tribüne mit Platz für 318 Personen und eine Theaterbeiz. Der Theaterverein Hintercher ist erfolgsverwöhnt: Praktisch jede seiner Produktionen war ausverkauft und wurden vom Publikum gefeiert.

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