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Hirnhautentzündung in Schule von Rossens

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Nach Worten von Georges Demierre waren im Verlaufe des Tages erste Zeichen einer Besserung festgestellt worden. Nicht weniger als 70 Personen im Umkreis des Lehrers (Schule, Sportverein, Familie usw.) mussten gestern vorbeugend mit Antibiotika behandelt werden, damit sich diese Krankheit nicht weiter ausbreitet.

Bereits einige Fälle in diesem
Jahr im Kanton Freiburg

Wie der Kantonsarzt gegenüber den FN erklärt, sind in diesem Jahr im Kanton Freiburg bereits einige Fälle von bakterieller Hirnhautentzündung aufgetreten. Bekanntlich ist anfangs Februar ein 15-jähriges Mädchen in Bulle an dieser Krankheit gestorben. Die Krankheit ist damals tödlich verlaufen, weil das Mädchen gleichzeitig an einer Blutvergiftung gelitten hatte. Deshalb konnte sich die Hirnhautentzündung rasch ausbreiten.

Vorsicht ist geboten

Das in Frage stehende Bakterium wird durch Speichel übertragen (Niesen bis zu einem Meter, Küsse, Austausch von Taschentüchern, Gläsern, Flaschen, von Essbesteck usw.). «Das Bakterium findet sich aber auch bei einigen Menschen in der Nase, ohne dass es normalerweise eine Infektion bewirkt. Sind jedoch die Abwehrkräfte dieser Person herabgesetzt, kann es in gewissen Fällen vorkommen, dass das Bakterium ins Blut und in die Hirnhaut gelangt», schreibt das Gesundheitsdepartement in einer Pressemitteilung.

Ratschläge

Der Beginn der Infektion ist gekennzeichnet durch ein Gefühl des Unwohlseins, starkes Fieber, Kopfschmerzen, kleine rote Punkte auf der Haut (Petechien), durch einen steifen Nacken oder Schwindelgefühle. «Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome feststellen, zögern Sie nicht, sofort einen Arzt aufzusuchen oder ins nächste Spital zu gehen. Eine schnelle Behandlung ist erfolgreich», erklärt der Kantonsarzt Georges Demierre.

Für sämtliche Fälle können denn auch der Dienst des Kantonsarztes (Tel. 026/426 82 30), der Notfalldienst des Kantonsspitals (026/426 73 00) oder der Hausarzt angerufen werden.

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