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Hitze lässt die Schweisstropfen kullern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

«Bei dieser Hitze drückt man ein Auge zu, wenn die Bauarbeiter eine Pause mehr machen als üblich», sagt André Raemy, Geschäftsführer der Bauunternehmung Hugo Raemy und Sohn AG in Plaffeien. Auch die Arbeitszeiten werden so gut wie möglich den Temperaturen angepasst: Am Morgen beginnt man so früh wie möglich und macht dann dafür früher Feierabend.

Je nach Baustelle anders

Auch bei der Roggo Bauunternehmung in Düdingen werden die Arbeitszeiten den Temperaturen angepasst. «Wenn es ganz heiss wird, beginnen wir bereits um halb fünf Uhr morgens», sagt Bauführer Hermann Bächler. Ob und auf welcher Baustelle dies geschehe, werde von Tag zu Tag neu und individuell entschieden. Auf einer Baustelle mitten im Dorf sei ein solch früher Arbeitsbeginn wegen der Lärmbelastung zum Beispiel nicht möglich.

Regelmässig trinken

Ansonsten achte er darauf, dass seine Mitarbeiter genug trinken, sagt Hermann Bächler. Das Mineralwasser werde ihnen nicht nur im Sommer, sondern während des ganzen Jahres gratis zur Verfügung gestellt.

Am Abend viel müder

Trinken, trinken, trinken heisst es auch bei den Mitarbeitern der Fribag Tief- und Strassenbau AG mit Sitz in St. Ursen, wie Geschäftsführer Philippe Barras erklärt. «Doch es sind ja nicht nur wir betroffen, die Bauern zum Beispiel arbeiten ebenfalls draussen», sagt er. Die hohen Temperaturen sieht er nicht als Problem an. «Gewisse Leute sind am Abend jedoch viel müder als sonst», so Barras. Da helfe nur viel Schlaf.

Pause am Schatten

Jean-Daniel Wicht, Präsident des Freiburger Baumeisterverbandes, bezeichnet die aktuelle Temperatur-Situation als aussergewöhnlich für die Bauarbeiter, obwohl diese Hitze und Kälte gewohnt seien. Was die Empfehlungen für den Arbeitsalltag angehen, halte man sich im Kanton Freiburg an die Vorgaben des Schweizerischen Baumeisterverbandes.

Dieser empfiehlt zum Beispiel Arbeitspausen am Schatten, diverse Schutzmittel (Haut- und Körperschutz), regelmässig genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und die Arbeitszeiten und Tätigkeiten den Klimabelastungen anpassen. So sollten schwere Arbeiten wenn möglich am Morgen verrichtet werden. Die Ozonbelastung erreicht jeweils zwischen 16 und 18 Uhr ein Maximum.

Leistung nimmt ab

Gemäss dem Schweizerischen Baumeisterverband liegt das Klima, bei dem die beste Leistung erzielt werden kann, zwischen 17 und 25 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 75 Prozent. Bei einem Anstieg der Temperatur von 25 auf 30 Grad müsse, je nach Schwere der Arbeit, mit einer Leistungseinbusse von zehn bis zwanzig Prozent gerechnet werden.

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