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Hoffnungsschimmer für Medikamentenpauschale

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«Mit der Antwort des Bundesrats kommt bei mir ein leichter Hoffnungsschimmer auf.» Dies sagte der Freiburger CVP-Ständerat Beat Vonlanthen gestern in der kleinen Kammer, als seine Interpella­tion zum Verrechnen der Arzneimittel in Pflegeheimen behandelt wurde. Das «Freiburger Modell», das auf einer pauschalen Abgeltung basiert, wurde per 1. Juli aufgehoben, da Versicherer es mit Verweis auf den Risikoausgleich der Patienten nicht mehr akzeptierten (die FN berichteten).

In seiner Interpellation wollte Vonlanthen vom Bundesrat wissen, ob trotz des Risikoausgleichs nicht doch eine Pauschalabgeltung möglich wäre, umso mehr als der Spareffekt in Freiburg auf jährlich 2 Millionen Franken geschätzt worden sei. In seiner Antwort meinte der Bundesrat, die Verordnung über den Risikoausgleich stehe einer einvernehmlichen Lösung nicht entgegen. Und: «Der Risikoausgleich schliesst eine Pauschalvergütung von Arzneimitteln nicht aus.»

«Es ist eine klare Antwort an die Versicherer», sagte Vonlanthen gegenüber den FN. Es spreche nun nichts dagegen, dass diese erneut in Verhandlungen mit dem Kanton steigen. «Der zentrale Punkt sind die Einsparungen. Es muss doch möglich sein, längerfristig wieder ein Pauschalsystem einzuführen.» Notfalls wolle Vonlanthen dies mit weiteren Vorstössen erreichen. Das Freiburger Modell wieder herzustellen, wäre für Vonlanthen eine kurzfristige Lösung. Längerfristig könne ihm zufolge das System gar gesamtschweizerisch eingeführt werden. Zuerst wartet er aber ab, was ein von Bundesrat Alain Berset (SP) in Aussicht gestellter runder Tisch zum Thema ergibt.

uh

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