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Höhenflüge im Snowpark in Schwarzsee

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Besonders Freeskier und Snowboardfahrer kommen im Snowpark in Schwarzsee auf ihre Kosten und fliegen hoch hinaus.Bilder Aldo Ellena

Höhenflüge im Snowpark in Schwarzsee

Autor: Mireille Rotzetter

Wer sich in den neuen Snowpark in Schwarzsee wagt, der kann grosse Sprünge machen. «Beim grössten Kicker beträgt die Distanz vom Absprung bis zur Landung zwischen acht und zwölf Metern», sagt der begeisterte Snowboarder Silvio Clement. Er hat mit einer Gruppe Jugendlicher mitgeholfen, den Snowpark aufzubauen, und ist jetzt für dessen Unterhalt zuständig.

Pilotprojekt

Der Park wurde für die laufende Wintersaison als Pilotprojekt lanciert. Die Initiative dafür kam vom Sportgeschäft Side Cut. «Wir möchten, dass junge Freeskier Freude haben an Schwarzsee und nicht in andere Skigebiete müssen, um trainieren zu können», sagt Mark Huber, Inhaber von Side Cut. Die Idee für den Snowpark habe schon lange bestanden, es sei aber schwierig gewesen, junge Leute zum Mithelfen zu finden.

Ende Herbst des vergangenen Jahres haben sich schliesslich Mark Huber, Erich Brülhart, Geschäftsleiter der Kaisereggbahnen Schwarzsee AG, und Silvio Clement zusammengetan. Side Cut hat Material im Wert von rund 10000 Franken angeschafft, und die Kaisereggbahnen haben sich bereit erklärt, die Verantwortung für Land, Sicherheitsabschrankungen, die Präparation des Parks mit dem Pistenfahrzeug und die Beschneiung zu übernehmen, was ebenfalls Kosten von zirka 10000 Franken ausmacht. Danach lag die Verantwortung bei Silvio Clement.

Hilfe vom Profi

«Mit etwa zehn anderen Jugendlichen haben wir das Material aufs Gelände gebracht und mit dem Aufbau begonnen», sagt der 21-jährige Zimmermann Clement. Fast acht Tage haben diese Arbeiten gedauert, wobei die Jugendlichen Unterstützung von den Kaisereggbahnen, aber auch von Eltern erhielten. Der Aufbau gestaltete sich zudem nicht ganz einfach. «Am Anfang hat es nicht so gut geklappt», sagt Huber. Deshalb habe er einen Profi – einen «Shaper» – aus Grindelwald engagiert, der den Jugendlichen Hilfestellungen geben konnte.

«Als der Schnee da war, und die Leute begannen, den Park zu nutzen, haben wir die Hindernisse jeden Tag kontrolliert», erzählt Clement. So mussten beispielsweise Löcher bei den Landungsflächen mit Schnee gefüllt werden.

Der Park wird rege genutzt, sowohl von Skifahrern als auch von Snowboardern. «Er ist ideal, da er für Anfänger wie für Profis etwas bietet», schwärmt Silvio Clement. Ihn freut es, dass den Jugendlichen, die Freude am Sport haben, mit dem Park etwas geboten werden kann. Dies sagt auch Brülhart: «Wir sind in erster Linie ein Familienskigebiet, mit dem Park wollen wir etwas für die Jugendlichen machen.» Er zeigt sich zufrieden mit der Durchführung des Pilotprojekts. Die Kaisereggbahnen Schwarzsee AG ist bereit, den Park in der nächsten Saison wieder zu unterstützen. Auch Huber steht einer Weiterführung positiv gegenüber. «Wenn sich Jugendliche für den Unterhalt verpflichten, stellen wir das gerne wieder auf die Beine.» Laut Silvio Clement sollte das kein Problem sein. «Wir sind mit Herzblut bei der Sache.»

Sicherheit

Klare Abgrenzung von der Skipiste

Die Benützung des Snowparks geschieht auf eigenes Risiko. «Der Park hat zwei Eingänge, dort wurden Hinweisschilder angebracht», sagt Silvio Clement, zuständig für den Unterhalt. Erich Brülhart, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen AG, fügt an, dass der Park klar von der Skipiste abgegrenzt wurde. Der Park wurde mit 800 Kubikmetern Schnee beschneit. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 20000 Franken. mir

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