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Höheren Steuerfuss möglichst umgehen

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Autor: Marc Kipfer

Galmiz Im Unterschied zu anderen Gemeinden ist Kontinuität in Galmiz kein Problem. Mit Thomas Wyssa, Susanne Corbetti, Hannes Kramer, Shahidul Chowdhury und Beat Marfurt treten alle fünf Gemeinderäte im März zur Wiederwahl an. Darüber informierten sie an der Gemeindeversammlung vom Freitag. Für den Ammann Thomas Wyssa begänne bei einer Wiederwahl die dritte vollständige Amtsperiode. Dass alle fünf bleiben wollen, habe aber nichts mit fehlenden Nachfolgern zu tun. «Wir haben bisher immer jemanden gefunden», so Wyssa.

Grosser Einfluss des Kantons

Für das Jahr 2011 sieht Galmiz ein grosses Defizit vor. Gemäss Budget wird es 96 000 Franken betragen. Schuld sind die vom Kanton beschlossene Steuersenkung sowie zahlreiche sich vergrössernde Beiträge an kantonale und regionale Stellen. Finanziell höher ins Gewicht fallen 2011 die Bildungskosten. So steigen die Galmizer Anteile an das Lehrpersonal in Primarschule und Kindergarten um total 76 000 Franken. Schuldienste wie Sonderpädagogik oder Logopädie kosten die Gemeinde 20 600 Franken mehr. Im Gesundheitsbereich muss Galmiz gut 25 000 Franken mehr an die Betreuung in den Pflegeheimen beisteuern.

Bei Gesamteinnahmen von 1 975 000 Franken entspricht das budgetierte Defizit einem Anteil von 4,8 Prozent. Weil ab fünf Prozent die Steuern erhöht werden müssen, warnte der Gemeinderat die Bevölkerung in der Einladung zur Versammlung schon vor, dieser Schritt sei «nur noch eine Frage der Zeit». Der aktuelle Finanzplan bis 2015 zeigt aber auf, dass sich die finanzielle Lage mit den Jahren wieder entschärfen könnte. «Zumindest dann, wenn der Kanton nicht zu grosse Kapriolen macht», erklärt Wyssa.

Neue Schulhaus-Heizung

Investieren will Galmiz im nächsten Jahr rund 290 000 Franken. Fast die Hälfte davon entfällt auf die Erneuerung der Heizung im Schulhaus Galmiz, nämlich 140 000 Franken. Ausserdem werden – für zusammen 45 000 Franken – die Strasse Erlenhof sowie der Flurweg Burgmoos saniert. Die restlichen Investitionen fliessen in Projekte wie die Erneuerung von Drainagen, Verkehrsberuhigung auf der Kreuzung Bahnhofstrasse, eine EDV-Anlage und in die Planung von Wasserleitungen beim Bahnhof. Zudem entrichtet Galmiz wie alle Gemeinden in der Region einen Beitrag an den Umbau des Spitals Merlach und an den ARA-Verband.

In knapp 45 Minuten winkten die lediglich 24 Anwesenden die Vorlagen ohne Gegenstimmen durch. Sie erfuhren zudem, dass die Bauzone Riedli im Januar ein Trennsystem erhält. Es wird dafür sorgen, dass das saubere Wasser von den Dächern und den Strassen nicht mehr mit dem Schmutzwasser in die ARA, sondern separat abfliesst.

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