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Holzrücken und Römerwagenrennen

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Die Rennbahn und das Festzelt stehen bereits, und ab heute wird das Zelt eingerichtet und dekoriert. So wird das Gelände für die Pferdesporttage vom Samstag und Sonntag in Gurmels bereit sein, und die Rennen können losgehen. Über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich an den Pferdesporttagen in vielen verschiedenen Disziplinen messen.

 Am Samstag geht es darum, möglichst schnell zu sein und möglichst viele Punkte zu sammeln: Ein- und zweispännige Kutschen treten gegeneinander zum Hindernis- und Punktefahren an. OK-Präsident Hans-Jörg Simonet erklärt, wie das geht: Beim Hindernisfahren müssen die Fahrer mit ihren Pferden einen Parcours in einer bestimmten Abfolge so schnell wie möglich absolvieren. Und beim Punktefahren müssen die Fahrer mit ihren Pferden in einer gewissen Zeitspanne so viele Tore wie möglich passieren und so möglichst viele Punkte sammeln. Bei beiden Rennen dürfen die Fahrer die Hindernisse am Weg–die im Pferde-Fachjargon «Töggle» genannt werden–nicht umfahren.

Präzise Holz rücken

Auch auf dem Programm der Pferdesporttage steht die Disziplin Gymkhana. Dabei geht es um Geschicklichkeit und Gelassenheit. «Der Reiter muss zum Beispiel mit seinem Pferd über eine Brücke reiten oder einen Sonnenschirm drehen», erklärt Hans-Jörg Simonet. Der Anlass sei so vielseitig, weil der Organisator–der Verein der Pferde-, Fahr- und Sportfreunde des Seebezirks–so vielseitig sei. «Wir haben im Verein fast alle Disziplinen vertreten», weiss Simonet: Vom Westernreiter über Kutschenfahrer bis zu jenen, die mit ihren Pferden Holz rücken. Simonet selbst reitet Western. Dieses Jahr nimmt der OK-Präsident bei der Disziplin des Holzrückens teil. Wie es der Name sagt, schleppt das Pferd mit seinem Führer Holz von A nach B. «Das Holzrücken kommt aus dem Landwirtschaftsbereich», erklärt Simonet. Früher habe man mit den Pferden die Holzstämme aus dem Wald geholt, heute werde das Holzrücken als Sport betrieben.

Am Sonntagnachmittag wird es für das Publikum besonders unterhaltsam. Spektakuläre Pferderennen mit Römer- und Brückenwagen stehen auf dem Programm. Und vor die Wagen werden neben Freibergern auch Ponys, Esel und Maultiere gespannt.

Beim zweitägigen Fest rund ums Pferd arbeiten rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer mit. Auch OK-Präsident Hans-Jörg Simonet wird alle Hände voll zu tun haben. Auf was er sich am meisten freut? Er überlegt lange: «Darauf, dass die Pferdesporttage hoffentlich unfallfrei über die Bühne gehen.» Dass die Pferde am Anlass nicht überfordert werden, wird laut Simonet kontrolliert. «Die Pferde machen nichts, was sie überfordert. Sonst werden ihre Halter disqualifiziert.»

Programm

Vom Hindernisfahren bis zu den Rossbölli

Am Samstagmorgen finden die Hindernisfahren der Ein- und Zweispänner statt, am Nachmittag das Punktefahren. Am Sonntagmorgen sind die Gymkhana-Zuchtprüfungen angesagt. Für Unterhaltung sorgen die Rennen am Sonntagnachmittag: Neben Pferderennen mit Römer- und Brückenwagen messen sich die Teilnehmer in einer Dreier-Stafette im Reiten, Velofahren und Rennen. Auch bekommen die Besucher Trabfahren mit Pferden, Ponys, Eseln und Maultieren zu sehen. Fürs leibliche Wohl wird mit der Festwirtschaft gesorgt: Die Karte reicht von der Hufeisenwurst mit Brot über Rossbölli (Beef Balls) bis zum Rösseler-Kaffee.hs

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