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Hubert Audriaz huldigt dem Orient

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Farbige Tücher begrüssen den Besucher, säbelschwingende Prinzen und verschleierte Frauen stehen Spalier. «Das ist das Tor zum Orient!», ruft der Künstler Hubert Audriaz, der seit Monaten bis spät in die Nacht an den vielen grossen und kleinen Figuren werkelt. Sein Rundgang ist ab heute im Freiburger Grabensaal zu besichtigen.

«Tausendundeine Nacht» ist das diesjährige Motto, das die Besucher verzaubern soll. Mit exotischen Tieren, orientalischen Kostümen bis hin zum traditionellen Bauchtanz hat der Freiburger Künstler eine ganze Fantasiewelt auferstehen lassen. «Es ist eine Huldigung an den Orient», sagt Audriaz lachend. Und, ernster: «So können die Leute den Orient kennenlernen und ihn auf eine andere Art sehen, als er jetzt im Fernsehen gezeigt wird.» Zu guter Letzt sei der Rundgang wie jedes Jahr eine Gelegenheit, die Freiburger Altstadt und das Auquartier einmal anders zu erleben.

Lampions und Lagerfeuer

Der Parcours ist jeweils am Sonntagnachmittag und am Samstagabend geöffnet–dann, wenn die Sonne bereits untergegangen ist, die Kerzen und Lagerfeuer flackern und bunte Lampions die Wege erhellen (siehe Kasten). Hinter jedem Winkel und jeder Tür hat Audriaz eine Überraschung versteckt. «Aber die werde ich nicht alle verraten», so der Künstler.

Eine konnte er aber nicht für sich behalten: Am ersten Abend gibt Maryam Ribordy, eine Freiburgerin mit iranischen Wurzeln, zwei Tanzshows zum Besten. «Meine Schwester Azita gehört seit Jahren zu Huberts Helferinnen», sagt die Leiterin einer Tanzschule in Freiburg. «Und eine Bitte von Hubert kann man einfach nicht abschlagen.»

Neben den beiden Schwestern haben noch viele andere Freiwillige an dem Parcours gearbeitet–seien es die Kinder vom Ferienpass, die Arbeiter vom «Chantier écologique» oder die Erzählerinnen und Vorleserinnen. Auch Tourismus Freiburg und die Stadt unterstützen den Anlass.

Praktische Infos

Rundweg mit Schautafeln und Gewinnspiel

Der Rundgang istsamstagsvon 19 bis 23 Uhr undsonntagsvon 14 bis 18 Uhr geöffnet. Startpunkt ist dieAugustinerkirche, in der man einen Plan und ein Gewinnspiel-Talon erhält. Denn wer auf dem Weg alle Pantoffeln und alle Säbel zählt, kann einenPreisgewinnen. Insgesamt dauert der Weg etwa zweieinhalb Stunden. Entlang des Rundgangs erzählenSchautafelnLegenden aus 1001 Nacht. Im Grabensaal erwarten die Kinder auch Erzähl- und Vorlesestunden. Wer seine Nase selber in Bücher und Comics stecken will, kann das in der kleinenBibliothekhinter der Bühne tun. Dort schenkt die Iranerin Azita Ribordy heissen Tee aus ihrer Heimat aus. Ihre Schwester Maryam tritt heute Abend in zweiTanzshowsauf (21 und 22 Uhr). Neugierige können den Rundgang bisEnde Oktoberbesichtigen.cf

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