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«Ich fühle mich keinem Druck ausgesetzt»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Simon Gauch ist Schüler am Kollegium Heilig Kreuz in Freiburg und spielt in seiner Freizeit gerne Computerspiele. Besonders angetan haben es ihm Spiele, in denen die Spieler über das Internet gemeinsam in virtuelle Welten eintauchen. Er ist Co-Leiter eines Computerspiel-Clans. Im Gespräch mit den ZiG-Reportern erklärt er, warum Computerspiele für ihn eine derart grosse Anziehungskraft haben.

Was macht Computerspiele für dich so faszinierend?

Es ist schwierig, genau zu beschreiben, was die Faszination dahinter ist. Ein wichtiger Grund, warum ich spiele, ist, dass man sich auf diese Weise dem Stress des Alltags entziehen kann. Für ein bis zwei Stunden spielt man sich online mit seinen Freunden durch Geschichten und besiegt Gegner. Darin liegt für mich definitiv der grösste Reiz von Computerspielen.

Wie gelingt es den Herstellern, die Verkaufszahlen von Computerspielen immer weiter zu erhöhen?

Die Grafik wird immer besser, die Spiele werden immer umfangreicher, und in den Medien wird immer mehr Werbung dafür gemacht. Einige Spiele erzeugen auch eine Spannung, der man sich schwer entziehen kann. Das Spiel «The Walking Dead» beispielsweise ist aus einzelnen Episoden aufgebaut und endet nach jeder Episode mit einem Cliffhanger. Natürlich möchte der Spieler dann wissen, wie es weitergeht.

Wieso spielen vor allem Männer Computerspiele und Mädchen eher weniger?

Der Unterschied in der Anzahl männlicher und weiblicher Spieler wird meiner Meinung nach meist übertrieben dargestellt. Es gibt meines Wissens viele Mädchen, die Videospiele spielen. Der einzige Grund, warum tendenziell mehr Jungs gamen, liegt wahrscheinlich darin, dass sie viel eher in Kontakt mit solchen Computerspielen kommen.

Du bist Mitglied und Co-Leiter eines Computerspiel-Clans. Entsteht da nicht ein gewisser Druck, möglichst oft online zu sein?

Für einige Spieler mag das tatsächlich so sein. Ich persönlich jedoch fühle mich diesbezüglich aber keinem grossen Druck ausgesetzt. Natürlich ist ein häufiges kurzes Reinschauen ins Forum der Spielergemeinschaft unumgänglich, aber das empfinde ich nicht als Zwang. Wenn man Mitglied eines solchen Clans ist oder gar dessen Leiter, macht man das schliesslich freiwillig und als Hobby.

Kommunizieren die Teammitglieder nur im Rahmen des Spiels, oder hat man auch ausserhalb Kontakt miteinander?

Es gibt viele Möglichkeiten, um auch ausserhalb eines Spiels online miteinander zu kommunizieren. Einige bekannte Programme dafür sind zum Beispiel «Discord» oder «Teamspeak 3». Das sind Sprachserver, in denen man genau so gut wie im echten Leben miteinander reden kann. Sogenannte «In game chats» werden auch oft genutzt, da man nicht immer alle Mitspieler eines Teams kennt.

Gibt es Dinge, die man als Gamer fürs echte Leben lernen kann?

Man lernt meiner Meinung nach durch das gemeinsame Spielen, wie man offener zu anderen Menschen sein kann. Zudem verbessert man vor allem auch seine englischen Sprachkenntnisse, da dies im Internet die Standardsprache ist.

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