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«Ich kann noch weiter an die Grenzen gehen»

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Der 17-jährige Freerider und Gambach-Schüler ­Liam Rivera versucht, seine Karriere und die Ausbildung zu managen, ohne Freunde und Familie zu vernachlässigen. Die ZiG-Reporter sprachen mit ihm über sein Leben am Limit und über seine Zukunftspläne.

 

Liam, was ist für dich eine Risikosportart, und siehst du Freeriding als eine an?

Risikosportarten sind in erster Linie Sportarten, bei denen man viel trainieren muss. Freeriding ist natürlich auch eine Risikosportart, denn vor allem, wenn man nicht oft trainiert, gibt es eine höhere Verletzungsgefahr. Wenn man schlechter in Form ist als andere und zum Beispiel nicht richtig landet, dann ist es deutlich gefährlicher.

 

Hattest du schon Unfälle?

Ja, ich habe mir einmal das Bein gebrochen. Das war aber nicht mein eigener Fehler. Ich bin nicht genügend schnell über einen Stein gesprungen und auf ihm gelandet.

 

Machst du dir vor dem Start Gedanken darüber, was schiefgehen könnte?

Ich konzentriere mich ganz auf das Rennen und nicht auf das, was schiefgehen könnte.

Die meisten lernen schon in ihren jungen Jahren snowboarden. Wie bist du zu diesem Sport gekommen, und warum bist du so weit gegangen und hast es ins «Extreme» getrieben?

Ich bin mit Snowboarden aufgewachsen und habe mich stetig weiterentwickelt. Dann realisiert man nicht unbedingt, wie gefährlich es ist, und lernt zunächst, in weniger gefährlichen Gegenden zu fahren. So verbesserte ich mich immer mehr und erreichte schliesslich das entsprechende Niveau. Zunächst bin ich noch nicht ans Limit gegangen. Das tat ich erst, als ich gut genug vorbereitet war.

Was sind die Reaktionen deines Umfelds darauf, dass du diesen Extremsport betreibst?

Sie machen sich zwar schon Sorgen, aber solange es mir Spass macht und ich mich nicht zu all zu stark verletze, haben sie eigentlich kein Problem damit.

 

Wie weit würdest du für den Sport gehen? Gibt es Grenzen, die du nicht überschreiten willst?

Ich finde, ich kann noch sehr viel weiter gehen. Vor allem wenn ich sehe, wie die professionellen Freerider mit Grenzen umgehen und was die so alles machen auf ihren Snowboards und Skis, denke ich, dass ich noch weiter gehen kann.

Von wem erhältst du am meisten Unterstützung?

Ich erhalte Unterstützung von meinen Eltern und meinen Trainern. Auch nicht zu vergessen sind die Sponsoren.

 

Wo siehst du dich in drei bis fünf Jahren?

Ich werde auch weiterhin diese Sportart betreiben und vielleicht auch auf ein professionelles Niveau kommen. Natürlich werde ich nebenbei auch noch studieren. Die Ausbildung werde ich nicht vernachlässigen.

Definition

Auf der Suche nach dem unberührten Schnee

Unter Extremsport versteht man das Herangehen an sportliche Grenzen. Das bedeutet für den Sportler eine aussergewöhnliche technische, physische oder psychische Herausforderung. Extremsport ist in einigen Formen wegen des hohen Gefährdungsgrades illegal. Er wird daher oft einzeln oder in kleinen Gruppen fernab der Öffentlichkeit praktiziert. Andererseits kann der Extremsport wegen der Leistungen aber auch mit einer hohen Aufmerksamkeit und einer grossen Medienpräsenz rechnen. Eine Form des Extremsports ist das sogenannte Freeriding. Als Freeriding wird das Skifahren und Snowboarden durch unberührten Schnee abseits der markierten und kontrollierten Skipisten bezeichnet. Wegen der Risiken und Gefahren, welche durch das Betreten von ungesichertem Areal entstehen, wird das Freeriding als Extremsport angesehen.

Kai Stampfli, Urs Nörisberger, Sara Blatter und Mario Radovanovic

 

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