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«Ich liebe die Arbeit im Tonstudio»

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Die elf Lieder der neuen Dürenann-CD erzählen von Reisen, vom Aufbruch und der Freiheit. «Aber es gibt auch Songs, die von der anderen Seite erzählen: von der Trauer und vom Abschied, von Orten, Menschen und Ideen», sagt Karin Schafer, Bandleaderin von Dürenann. Nach «D’Seisa» im Jahr 2007 und «Stadt» im Jahr 2009 ist «Ferie» die dritte Produktion der Senslerband. «Wir haben sie nicht direkt geplant», sagt sie im Gespräch mit den FN. Aber im Hinterkopf habe sie immer den Gedanken an neue Titel gehabt. Zum Glück sei sie ein emotionaler Mensch, der Lieder über all die Themen machen könne, die sie bewegten.

Musik im Ohr

Es kann in der Mittagspause am Murtensee sein, in den Ferien, beim Joggen, Autofahren oder auch in der Badewanne: «Irgendwann habe ich ein paar Töne im Ohr, ertappe mich dabei, dass ich eine Melodie summe», erklärt die 41-Jährige den Entstehungsprozess der Lieder. Manchmal gehe es ganz schnell, und manchmal brauche sie die Ruhe einer leer stehenden Wohnung, um mit Klavier und Gitarre an der Musik zu arbeiten. Meist entstehen zuerst die Melodien und erst dann die Texte. «Ich kann auch streng sein, vor allem beim Text.» Wenn ein Reim nicht aufgehe, dann verwerfe sie ihn. Gemeinsam mit der Band werden die Lieder an den Proben arrangiert. «Ich bin verwöhnt, die Bandmitglieder nehmen meine Lieder sehr gut an.» Sie habe auch kein Problem, Änderungsvorschläge umzusetzen: «Ein gute Idee ist eine gute Idee. Hauptsache, das Resultat stimmt», sagt Karin Schafer.

Aufnahmen genossen

Die sechs Bandmitglieder sind zufrieden mit der neuen CD (siehe Kasten). «Wir haben viel daran gearbeitet», sagt Karin Schafer. Die Aufnahmen in einem Tonstudio in Üetendorf hätten alle sehr genossen. «Ich liebe es, im Studio zu sein», sagt sie mit Überzeugung. «Es ist hart,und man muss beissen, bis alles stimmt, und abends, nach x Stunden pausenlosem Singen, ist man richtig k.o.–aber es hat riesigen Spass gemacht.» Der Sound von «Ferie» sei immer noch unverkennbar der Stil früherer Dürenann-Lieder. «Aber wir sind gewachsen». Das führt Karin Schafer auch auf die grosse Eingespieltheit der Band zurück. «Wir haben ein geniales Timing.» Der Stilmix der Senslerband, der von Tango, Reggae und Blues bis zu Rock geht, sei auch bei der neuesten CD wieder zum Zug gekommen.

Jetzt freut sich die Band auf die Auftritte. Am Donnerstag, 4. Oktober, ist in Tafers die Plattentaufe. Dann steht ein Auftritt in der Chesery in Murten auf dem Programm. Dazwischen geht Dürenann aber getreu dem Motto der neuen CD noch auf Reisen: Zusammen mit anderen Sensler Formationen und Künstlern tritt die Band Mitte Oktober auf dem Kreuzfahrtschiff MSC Musica auf. «Wir haben sofort zugesagt, als die Anfrage kam», sagt Karin Schafer. «Es ist eine super Chance, sich zu präsentieren, aber auch andere Formationen bei deren Auftritten zu erleben.»

Plattentaufe: Restaurant St. Martin, Tafers, 4. Oktober, 20 Uhr.

Zur Band

Sechs Musiker und viel Kreativität

«Ich habe eine Superband», sagt Karin Schafer. Sie sei immer wieder überrascht, was an Kreativität bei den Proben zusammenkomme. «Wir haben die gleiche Sprache.» Zur Band gehören neben ihr Marc Sonneborn (Bass), Marianne Dietrich (Piano), Rita Rindlisbacher (Gesang), Pierre Gilomen (Gitarre) und Benjamin Spicher (Schlagzeug).im

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