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Im Haushalt mehr Energie sparen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist eine alltägliche Situation: Nach einem langen Tag im Büro vor dem Computer kommt ein Durchschnittsbürger nach Hause. Vor dem offenen Kühlschrank überlegt er anschliessend, welches Nachtessen er aus den vorhandenen Zutaten zaubern könnte, und während die rasch zubereiteten Kartoffeln im Backofen schmoren, springt er schnell unter die Dusche. Bei all diesen Aktivitäten wird er sich jedoch kaum Gedanken darüber machen, wie viel Strom dies benötigt.

 Nach zehn Jahren ersetzen

Pro Jahr verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt mit vier Zimmern, elektrischem Kochherd und Elektroboiler etwa 4500 Kilowattstunden Strom. Die grössten Stromfresser sind laut Iris Mende, Sprecherin von Groupe E, die Büroausrüstung wie PC, Drucker und WLAN-Router, Geräte der Unterhaltungselektronik, die elektrische Warmwasseraufbereitung sowie Kühlgeräte.

Kühl- und Gefrierschrank sowie Gefriertruhe machen bis zu einem Fünftel der Stromrechnung eines Haushalts aus. Da diese 24 Stunden pro Tag in Betrieb sind, fällt ihr Stromverbrauch besonders ins Gewicht. «Geräte dieser Art, die über zehn Jahre alt sind, sollte man durch neue ersetzen», rät Iris Mende. Dies nützt nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Portemonnaie. So verbraucht ein Kühl- oder Gefriergerät der besten Klasse A+++ im Durchschnitt rund 30 Prozent weniger Strom als eines der zweitbesten Klasse. Gemäss dem Verband EnergieSchweiz sind in der Schweiz sieben Millionen Kühl- und Gefriergeräte im Einsatz, welche zusammen rund 2,3 Milliarden Kilowattstunden Strom verbrauchen. Würden alle diese durch Geräte der obersten Effizienzklasse ersetzt, könnten Einsparungen von rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden, also gut 50 Prozent erzielt werden.

Auch unter Berücksichtigung der grauen, also der zur Herstellung benötigten Energie lohnt sich der Kauf eines neuen Geräts: «Diese entspricht der Energie, welche ein solches Gerät während zwei bis drei Jahren verbraucht.»

Wie 200 000 Haushalte

Neben grossen Geräten zum Kühlen, Waschen oder Trocknen bestehe auch grosses Potenzial in einer guten Isolierung eines Gebäudes, so Mende: «Damit lässt sich der Energieverbrauch viel drastischer senken als mit dem Einbau von Sonnenkollektoren oder einer Wärmepumpe in ein schlecht isoliertes Gebäude.»

Neben grossen Anschaffungen und Investitionen gibt es aber auch ganz alltägliche Kniffe, um Strom zu sparen: So sollte man Teewasser nicht in der Pfanne, sondern im Wasserkocher aufheizen, das Geschirr statt von Hand mit einem effizienten Geschirrspüler abwaschen, herkömmliche Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzen und Elektrogeräte stets ganz ausschalten, denn: «Allgemein verbrauchen Elektrogeräte im Stand-by-Modus in der Schweiz etwa so viel Strom wie 200 000 Haushalte.»

Woher kommt der Strom? Welche Haushaltsgeräte fressen viel Energie? Was machen Energiefachleute? In der Serie «Elektrisiert» beleuchten die FN verschiedene Themen rund um die Energie.Dossier:www.freiburger-nachrichten.ch

Energiespar-Tipp

Stosslüften statt Kippkühlen

Das Fenster während fünf Minuten komplett öffnen und durch weitere offene Fenster Durchzug erzeugen: Dies ist die effektivste Art zum Lüften. Nicht zu empfehlen ist hingegen die Dauerlüftung, also während längerer Zeit gekippte Fenster. Dadurch kühlen Möbel und Wände stark ab. Dies vergeudet viel Energie. Auch wird die Luft nicht komplett ausgetauscht.rb

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