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In Gempenach sind Ideen gefragt

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«Wir sind froh, wenn sich die Bevölkerung bis zur nächsten Versammlung Gedanken macht, was wir mit dem Schulhaus machen könnten», sagte Gemeinderat Christian Bracher am Donnerstag an der Gemeindeversammlung von Gempenach. «Wir sind froh über Ideen für eine neue Nutzung.» Grund für diesen Aufruf ist, dass die Gempenacher Schulzimmer ab Sommer nicht mehr mit Kindergarten- und Schulkindern gefüllt sind. Denn ab dem nächsten Schuljahr gehört Gempenach nicht mehr zum Primarschulkreis ABGRU, sondern zum Murtner Schulkreis (die FN berichteten). Bracher erklärte, dass das Gebäude von 1913 unter Kulturgüterschutz stehe und an der Fassade wie auch an den tragenden Mauern nichts verändert werden dürfe. Die Wohnung über den Schulzimmern ist besetzt, das Untergeschoss wird unter anderem für Gemeindeversammlungen genutzt. «Wir werden die Pläne des Schulhauses auf der Website der Gemeinde aufschalten.»

Ein Bürger wollte wissen, ob man sich die Räumlichkeiten einmal anschauen könne. Diese Idee kam gut an beim Gemeinderat: «Wir werden einen Tag für eine Besichtigung organisieren und den Termin ebenfalls auf der Website aufschalten», versprach Bracher. Grundsätzlich stünden alle Möglichkeiten offen für eine neue Nutzung, sagte Gemeindepräsident Florian Thomi auf die Frage eines Bürgers, ob es nur um die Schulzimmer oder um weitere Räume gehe. «Bestimmt brauchen wir weiterhin einen Saal für Versammlungen, der kann aber auch im oberen Stockwerk sein», so Thomi. Die Wohnung jedoch sei vergeben.

Neben dem Schulhaus steht ein Schulpavillon. Auch dieser verliert mit dem Schulkreiswechsel seinen Zweck. Die Gemeindeversammlung erteilte dem Gemeinderat einstimmig die Kompetenz, den Pavillon zu einem Preis von 40 000 Franken zu verkaufen. Rückbau und Abtransport gehen auch zulasten des Käufers.

Der Murtner Gemeinderat Alexander Schroeter nahm an der Gempenacher Gemeindeversammlung teil und informierte über den Schulkreiswechsel: «Die Gempenacher Kinder werden mit den Kindern aus Büchslen nach Murten fahren und im Berntor- und Längmattschulhaus zentral zur Schule gehen.» Die Murtner Schüler seien keine Grossstadtkinder, sagte Schroeter schmunzelnd, «es ist sehr durchmischt».

Einstimmig sprachen sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zudem für die Statutenänderung der ARA Seeland-Süd aus. Dabei geht es um die Finanzierung der neuen Abwasserreinigungsanlage.

Die laufende Rechnung 2017 weist bei einem Aufwand von rund 1,1 Millionen Franken einen Überschuss von rund 1200 Franken aus. Das Eigenkapital der Gemeinde beträgt rund 520 000 Franken.

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