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Interview: «400 000 Wärmepumpen im Jahre 2020 sind ein realistisches Ziel»

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Die FN haben sich auch mit Matthieu Buchs, stv. Kommunikationschef beim Bundesamt für Energie, über Erdwärmesonden unterhalten.

Matthieu Buchs, welche Bedeutung misst das Bundesamt für Energie den Wärmepumpen bei?

Die Wärmepumpen sind eine der Alternativen, welche das Bundesamt für Energie als Heizsystem mit erneuerbarer Energie empfiehlt. Die zwei andern alternativen Technologien sind das Holz und die Sonnenenergie. Die Wärmepumpen dominieren gegenwärtig bei Neubauten, sowohl bei Ein- wie auch bei Mehrfamilienhäusern. Das Heizsystem mit Erdwärmesonden wird immer beliebter. Das Bundesamt kann aber nicht sagen, ob dies das Heizsystem der Zukunft ist. Das hängt von den Kosten der andern Heizsysteme ab, vor allem vom Öl- und Gaspreis. Die Holzheizung kann sich effektiv zu einer Alternative zu den Wärmepumpen mit Erd-wärmesonden entwickeln, vor allem auch, wenn sie sich in der richtigen Umgebung befindet.

Was halten Sie von Wärmepumpen, welche die Wärme der Luft entziehen?

In der Schweiz werden heute noch mehr Luft-Wasser-Wärmepumpen verkauft als solche mit Erdwärmesonden. Diese haben den Vorteil, dass sie einfacher installiert werden können, günstiger und nicht bewilligungspflichtig sind. Ihr Wirkungsgrad ist aber geringer, und sie können auch Lärm verursachen.

Könnte tatsächlich die ganze Schweiz mit Wärmepumpen mit Erdwärmesonden geheizt werden?

Das Bohren von Löchern für Erdwärmesonden hängt stark von der Geologie und der Bodenbeschaffenheit ab. Ein Gesuch für Erdwärmesondern kann überall gestellt werden. Dieses wird in der Regel vom Kanton geprüft. Das Potenzial reicht in der Tat aus, um alle Gebäude mit Wärmepumpen zu heizen.

Im Jahre 2007 hat das Bundesamt für Energie von einem Ziel von 400 000 Wärmepumpen in der Schweiz bis Ende 2020 gesprochen. Ist dies realistisch?

Das Ziel von 400 000 Wärmepumpen bis 2020 ist immer noch aktuell und realistisch. Im Jahre 2008 gab es in der Schweiz 130 000 Wärmepumpen aller Art, und die Zahl steigt stetig. az

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