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Interview: Kantonales Kompetenzzentrum für Familienfragen als Ziel

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Nach der Veröffentlichung eines statistischen Porträts der Freiburger Familien ist Regula Kuhn Hammer, Co-Leiterin des kantonalen Büros für die Gleichstellung und für Familienfragen, bestrebt, das immer noch lückenhafte Datenmaterial bezüglich der Familienrealitäten in Freiburg zu ergänzen, wie sie im FN-Interview betont. Für eine effiziente und einheitliche Familienpolitik wäre zudem ein besseres Zusammenwirken aller Akteure auf der Grundlage einer zentralisierten Datenquelle von Vorteil.

Warum wurde der soeben veröffentlichte Bericht in Auftrag gegeben?

Im Rahmen der Einführung einer umfassenden Familienpolitik, wie sie in den Zielen der neuen Kantonsverfassung erwähnt ist, schlagen wir bereits seit Jahren zahlreiche Massnahmen vor. Um mehr Fleisch am Knochen zu haben, brauchen wir aber genauere Zahlen. Als Grundlage für die erwähnten Massnahmen hatten wir deshalb vorgeschlagen, eine Datenbasis zu schaffen.

Welches ist die wichtigste Erkenntnis dieses Porträts?

Es gibt mehrere. Die Zahlen zeigen, dass Freiburg ein junger Kanton mit überdurchschnittlich vielen Familien ist. Im Zusammenhang mit neuen Familienformen und Scheidungen machen sich die gleichen Probleme bemerkbar wie anderswo. Dies zeigt die Notwendigkeit zum Ausbau von familienexternen Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Welches sind Lücken, die man beim Zahlenmaterial schliessen muss?

Es fehlen insbesondere Angaben über das eigentliche Ausmass und die Gründe der Armut. Aufgrund fehlender Daten wissen wir kaum etwas über Geldtransfers wie Familienzulagen oder Unterhaltsbeiträge.

Sie haben am Schluss der Publikation auch Empfehlungen fomuliert. Was ist das Wichtigste?

Zur konkreten Unterstützung der Familien ist das Angebot familienergänzender Kinderbetreuung auszubauen und mit erschwinglichen Preisen auch zugänglich zu machen.

Die Familien sind weiter so zu unterstützen, dass Kinder gar nicht erst zu einem Armutsrisiko werden. Wie bereits erwähnt, brauchen wir in diesem Bereich, um zielgerichtet zu handeln, besseres Zahlenmaterial. wb

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