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Interview: «Unsere Projekte entsprechen den künftigen Bedürfnissen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bruno Köstinger, Vater einer erwachsenen Tochter mit Behinderung, ist Pionier der ersten Stunde der ssb und Präsident des Stiftungsrates.

Können die Anfragen für einen Arbeitsplatz für Behinderte in Ihren Werkstätten alle berücksichtigt werden?

Im Moment ist das der Fall, insofern der Arbeitsplatz für die betroffene Person auch stimmt. In Zukunft könnte das aber schwieriger werden. Aus diesem Grunde haben wir eine Erweiterung der Werkstatt Tafers um 20 Plätze geplant. Das Vorprojekt wurde aber auf Geheiss der kantonalen Instanzen auf Eis gelegt, da der Platzbedarf mit den bestehenden Einrichtungen in Tafers und Schmitten noch für einige Zeit abgedeckt werden kann.

Wie steht es mit den Arbeitsaufträgen und dem Verkauf der eigenen Produkte?

Die Auftragseingänge sind im Moment noch gut, denn bis jetzt konnten wir die Budgetzahlen jeweils einhalten. Einfachere Arbeiten, die von Menschen mit einer Behinderung ausgeführt werden können, werden aber knapper, da Firmen solche immer mehr auslagern. Ebenfalls angesichts der Rezession besteht die Gefahr, dass solche Arbeiten zurückgehen.

Auch in unseren Verkaufsläden läuft es eigentlich gut. Aber es ist schwierig, die Gestehungskosten mit dem möglichen Verkaufspreis in Einklang zu bringen. Oft sind unsere Materialkosten höher als die Verkaufspreise von Produkten, die aus dem Ausland kommen.

Welches ist die grosse Herausforderung, die allernächstens zu bewältigen ist?

Die Realisierung des Alterspflegeheims für unsere Betreuten, die jetzt sukzessive ins AHV-Alter kommen, ist absolut dringend. Wir wollen ganz bewusst eine Alternative zu einem üblichen Pflegeheim bieten, wo Behinderte weiterhin ihren Bedürfnissen entsprechend betreut werden können. Das Vorprojekt steht. Wir warten sehnlichst auf die Zusage der staatlichen Instanzen, um die Detailplanung ausführen zu lassen. Ziel ist die Eröffnung eines Neubaus in unmittelbarer Nähe des bestehenden Wohnheims mit 21 Plätzen, verteilt auf drei Stockwerke. wb

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