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Ist der Euro-Funken entfacht?

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Kommentar

Autor: Paul Krähenbühl

Ist der Euro-Funken entfacht?

13 Tage trennen uns vom EM-Eröffnungsspiel Schweiz – Tschechien. Im Stade de Suisse in Bern hat der neu ausgelegte Rasenteppich bei den letzten Heimspielen von YB seine Feuertaufe bestanden. Die Host Cities Bern, Genf, Basel und Zürich sind für den Empfang von hunderttausenden von Fussballgästen bereit. Über Fan-Meilen und in den Stadien werden diese Gelegenheit haben, ihre Teams zu unterstützen und den Fussball zu zelebrieren.

Aber wie steht es mit dem Euro-Funken, ist er entfacht? Freuen wir uns auf den Auftritt unserer Nationalmannschaft? Freuen wir uns auf die Fussballkünstler der portugiesischen, der italienischen, der französischen oder der holländischen Nationalmannschaft? Auf die besten Fussballer, die während drei Wochen unsere Gäste sind und denen wir unser wunderschönes Land zeigen wollen?

Ich glaube ja, wir Sportbe-geisterten, die den Fussball lieben, sind bereit für den Anlass – wenn auch unserem Naturell entsprechend noch verhalten. Das geht auch mir so.

Nur zu gut erinnere ich mich an das Spiel Schweiz – Deutschland vom 26. März. Auf der einen Seite unsere Hoffnungsträger Benaglio, Yakin, auf der anderen Lehmann, Gomez. Hier die Schweizer Auswahl, selektioniert aus 250 000 lizenzierten Fussballern, auf der anderen Seite die DFB-Auswahl, ausgewählt aus 6,6 Millionen Ballkünstlern. Das kann nicht gut gehen, ging es mir durch den Kopf. Wer nicht an den Erfolg glaubt, erhält die Quittung, das gilt auch für den Fan, wie ich einer bin. Die Partie ging mit 0:4 verloren, die Kommentare fielen nicht eben freundlich und aufmunternd aus.

Haben wir schon vergessen, wie viel Freude uns die Elf von Köbi Kuhn an der Euro 04 und an der WM 06 bereitet hat? Mit ihren beherzten und erfolgreichen Auftritten in den Qualifikationsspielen und ihren Auftritten an den Grossveranstaltungen. Eine Elf, zusammengestellt mit in der Schweiz ausgebildeten Spielern, welche auch in renommierten Teams Europas ihren Platz haben oder hatten.

Wir dürfen auf das Erreichte stolz sein und uns auf den bevorstehenden Anlass freuen. Es erwarten uns in den EM-Stadien schöne und interessante Spiele. Es wird zu unvergesslichen Begegnungen und Diskussionen mit Freunden kommen. Die 400 Kicki-Boys am Fussball-Kids-Festival in Kerzers haben es uns vorgemacht. Goal hier, Jubel da, Kritik dort und auf dem Nebenplatz das Tauschen der Panini-Bilder Frei gegen Streller. Ein grossartiges Fest unter «Kleinen» – Fussball ist ein grossartiges Spiel.

Paul Krähenbühl ist seit 2000 Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizer Fussball-Verbandes. Der Chef des Infrastruktur-Centers Thun der Logistikbasis der Armee ist Mitglied und ehemaliger Präsident des FC Kerzers.

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