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«Ja, es ist etwas Besonderes»

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Autor: Matthias Fasel

Obwohl er noch einen Vertrag für diese Saison hatte, teilte Gottéron Philipp Rytz im Juli mit, dass es für ihn in Freiburg keinen Platz mehr hat. «Mit der Verpflichtung von Barinka sind die Rollen neu verteilt. Anders gesagt, wir brauchen keinen siebten Verteidiger, der Powerplay spielen kann», hatte Direktor Raphaël Berger den Schritt damals begründet. «Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und war überrascht», hatte Rytz selbst den Wechsel kommentiert. Weil er im September, als sein neuer Club Langnau erstmals in Freiburg spielte, verletzt gewesen war, kehrt Rytz heute erstmals ins St. Leonhard zurück. Mit zwei Toren, drei Assists und einer Minus-vier-Bilanz weist der Verteidiger in dieser Saison durchzogene Statistiken auf.

Philipp Rytz, Sie kehren heute erstmals ins St. Leonhard zurück. Ist es ein besonderes Spiel für Sie?

Ja, es ist schon etwas Besonderes. Ich hatte eine schöne Zeit in Freiburg. Es gilt nun, mich dennoch voll auf den Match zu konzentrieren. Denn ich will unbedingt gewinnen.

Gottéron spielt in der Tabelle ganz vorne mit. Sie würden eigentlich mit zum Team gehören. Das muss doch ziemlich frustrierend sein …

Nein, frustriert bin ich keineswegs. Ich bin nicht einer, der zurückblickt und schaue nicht gross auf andere. Momentan konzentriere ich mich deshalb voll auf Langnau.

In Langnau läuft es nicht so toll. Das Team steht auf dem zweitletzten Platz und hat die zweitmeisten Gegentore erhalten. Welches sind die Gründe dafür?

Wir haben viele Spiele mit einem Tor Differenz verloren. Meist machen wir die kleinen Details schlechter als unsere Gegner. Oft fehlt die Konstanz, oder wir kassieren in den dümmsten Momenten Strafen. Defensiv hatten wir uns zeitweise gesteigert, sind aber in den letzten zwei Spielen wieder in ein Loch gefallen. Da muss das ganze Team das defensive Gewissen wieder aktivieren.

Sie sind das Team mit den zweitmeisten Strafen. Gilt es, das zu ändern, oder gehört das schlicht zum Stil Langnaus?

Wir leben zwar von Physis und Emotionen. Dennoch müssen wir versuchen, weniger Strafen zu erhalten.

Wie sind Sie persönlich mit Ihrer Saison zufrieden?

Eigentlich nicht schlecht. Klar, wir stehen nicht gut da, und jeder kann sich noch steigern. Doch meine Rolle im Vergleich zu Freiburg hat sich verändert. Ich kann mehr Verantwortung übernehmen, erhalte deutlich mehr Spielzeit und spiele auch im Powerplay.

In Freiburg war letztes Jahr die Defensive das Sorgenkind. Heute ist sie der Trumpf, obwohl es in Sachen Spieler kaum Veränderungen gab. Wie erklären Sie sich das?

Das ist natürlich aus der Ferne schwierig zu analysieren. Doch ein Trainerwechsel bringt immer ein neues System mit sich. Vielleicht hat der Wechsel gut getan und die Spieler angeregt, sich wieder von neuem zu hinterfragen.

Vor welchen Stärken Gottérons warnen Sie Ihre Mitspieler?

Sicher vor der Laufstärke. Freiburg ist offensiv sehr stark und verfügt über viel Speed in der Mittelzone. Da gilt es für uns, mit physischem Spiel dagegenzuhalten.

Und wo orten Sie Schwächen im Spiel Gottérons?

Trotz allem in der Defensive. Wir haben es bereits im Schlussdrittel des Spiels in Langnau gesehen: Setzt man die Freiburger hinten unter Druck, haben sie Probleme.

Philipp Rytz: «Setzt man die Freiburger hinten unter Druck, haben sie Probleme.»Bild Charles Ellena/a

Der heutige Gegner

Fakten zu den Langnau Tigers

• Langnau hat das schwächste Unterzahl-Spiel der Liga. Fast vier von fünf Powerplay-Versuchen des Gegners führen zum Torerfolg.

• Die Tigers haben zuletzt dreimal in Folge verloren.

• Mit 89 Gegentoren hat Langnau die zweitschwächste Defensive der Liga. Nur Rapperswil (93) hat noch mehr Gegentore kassiert. fm

Vorschau: Ohne Plüss und Hasani

Beim heutigen Heimspiel gegen Langnau (19.45 Uhr im St. Leonhard) gibt Sandy Jeannin nach Verletzungspause sein Comeback. Ausfallen werden weiterhin Benjamin Plüss (Schulter) und Adam Hasani (Kniebänder). Während Gottéron-Trainer Hans Kossmann davon ausgeht, dass Plüss am Wochenende wieder einsatzfähig ist, wird Hasani drei Wochen nicht auf dem Eis trainieren können und wohl rund sechs Wochen ausfallen. Mit dabei ist dafür Andrei Bykow, der wegen eines «kleinen Bobos», wie Kossmann es nannte, gestern nicht trainierte.

Kossmann will, dass seine Leader heute wieder als solche auftreten. «Vor allem auch im Powerplay. Da haben wir es nicht einmal geschafft, uns im gegnerischen Drittel festzusetzen und Chancen zu erarbeiten. Das muss unbedingt besser werden.» Der entthronte Leader dürfe und werden nun nicht nachlassen. «Die Heimspiele gegen Langnau und Ambri diese Woche müssen wir ganz einfach gewinnen.» Im Tor steht heute wieder Cristobal Huet.fm

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