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Jammern auf recht hohem Niveau

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Für drei Wochen ist die Kantonsstrasse zwischen Tafers und St. Ursen gesperrt, und schon findet der Unmut darüber auf einer halben Seite der Freiburger Nachrichten Platz. Die Ruhebedürftigkeit der Anwohner in den Weilern sowie der Rückgang der Einnahmen in den angrenzenden Geschäften in Ehren, aber wäre da nicht Toleranz, wie der Oberamtmann Nicolas Bürgisser so schön betont, wirklich besser am Platz? Wir fordern gut ausgebaute Strassen und sichere Verkehrswege. Dass während den Bauarbeiten gewisse Einschränkungen nötig sind, ist mehr als verständlich. Positiv, dass dies in der Ferienzeit organisiert wird, wo bedeutend weniger Verkehr herrscht. So könnten wir die ganze Situation auch von einer anderen Seite her beleuchten. Den Bewohnern, die in den ruhigen Weilern zu Hause sind, wird einmal mehr bewusst, wie störend der Verkehrslärm sein kann und wie wunderbar ihre Wohnlage im Grunde ist. Es gibt viele Leute, die dem Dauerverkehr und den damit verbundenen Gegebenheiten und Gefahren jeden Tag ausgesetzt sind. Die Geschäfte erkennen einmal mehr, wie viele treue Kunden sie eigentlich haben und wie gut der Laden in der Regel läuft. Die Verkehrsteilnehmer realisieren, wie praktisch es ist, auf dem direktesten Weg von A nach B fahren zu können. Auf diese Weise finden wir immer wieder Gründe, Dankbarkeit zu spüren, und daraus wächsen Toleranz und das nötige Verständnis. Mit Blick auf das Weltgeschehen, das uns jeden Tag von neuem aufrüttelt und tief berührt, könnten wir uns doch wieder mal eingestehen, dass wir in unserer schönen Heimat öfters auf hohem Niveau jammern.

«So können wir die ganze Situation auch von einer anderen Seite her beleuchten.»

 

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