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Joseph Zahnd, Tafers

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Joseph Benedikt Zahnd wurde am 14. Oktober 1922 als ältestes von zehn Kindern der Eltern Marie und Eduard Zahnd-Eltschinger in Rechthalten geboren. Er erlernte das Schreinerhandwerk, arbeitete als Polier und Betriebsleiter. In Abendkursen am Technikum Freiburg bildete er sich zum Bauführer und Architekten weiter, bevor er sich selbstständig machte. Er war sehr sozial und der Meinung, dass auch minderbemittelte Familien Anrecht auf ein Eigenheim haben. Weit über das AHV-Alter hinaus entwarf er vom einfachen Arbeiterhäuschen bis zur Villa, erstellte die Eisenpläne selbst und machte die Bauführung.

Am Ostermontag 1947 schloss er mit Elisabeth Jeckelmann aus Tützenberg den Bund fürs Leben. Arbeit, viele politische Ämter und ein aufwendiges Hobby liessen ihm nicht viel Zeit für die Familie, trotz allem war er den drei Kindern ein pflichtbewusster und fürsorglicher Vater.

Ein grosser Schicksalsschlag war der Verlust des Sohnes 1972. Einige Jahre später erwarb die Familie das Eigenheim am Eichenweg in Tafers. Am Karfreitag 2005 hörte das Herz seiner Frau auf zu schlagen. Er mobilisierte nochmals alle Kräfte und genoss die letzten zwölf Jahre bei recht guter Gesundheit. Er freute sich an den fünf Enkelkindern und war stolzer Ur­opapa von fünf Urenkeln. Familienfeste, feines Essen und guten Wein schätzte er sehr. Bis zuletzt war er ein vielseitig interessierter und humorvoller Gesprächspartner.

Er war sozial und politisch sehr aktiv und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der CSP Sense. Von 1958-78 war er Gemeinderat von Tafers, davon vier Jahre als Vizeammann. Von 1961-76 vertrat er die CSP im Grossen Rat und hatte in vielen wichtigen Kommissionen Einsitz. 1962 wurde er Mitglied im Maggenbergkreis. Im Militär war er Grenadier. Bis vor ein paar Jahren nahm er an den jährlichen Kompagnietreffen teil. Er war ein ausgezeichneter Karabiner- und Pistolenschütze und holte sich viele Kranzabzeichen. Die Anwesenheit am Schwarzseeschwinget war ihm lange heilig.

Schon als kleiner Schulbub entdeckte er die Imkerei, später hatte er über 60 Bienenvölker und eine treue Kundschaft. Bis ins hohe Alter frönte er diesem Hobby. Während vieler Jahre bekleidete er das Amt des Bienenpräsidenten. Einfach nichts tun, das kannte er bis zum 90. Lebensjahr nicht. Letzten Herbst liessen seine Kräfte nach. Dank ausgezeichneter Betreuung durfte er den Lebensabend im geliebten Zuhause verbringen und dort am 11. April 2017 für immer die Augen schliessen. Seine Familie ist dankbar für die vielen unvergesslichen Momente, die sie mit ihm erleben durfte. Sie wird diese schönen Augenblicke und ihn sehr vermissen.

Eing.

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