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Jugendrat hat Krise überwunden

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Seit Herbst letzten Jahres hat der Freiburger Jugendrat wieder ein funktionierendes Präsidium, ein aktives Büro, und er hat schon mehrere Sitzungen durchgeführt. Damit scheine die Krise überwunden zu sein, in der sich der Rat letztes Jahr befunden habe, schreibt der Staatsrat als Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Simon Bischof (SP, Ursy). Der Jugendrat in seiner heutigen Zusammensetzung habe ein Mandat bis November 2015 erhalten.

Die Krise war ausgebrochen, nachdem der Jugendrat im Anschluss an eine aktive Phase Ende 2012 plötzlich ohne Präsidium und ohne Büro dastand. Grund war eine zu geringe Teilnehmerzahl. Aus dem gleichen Grund konnte weder ein Tätigkeitsprogramm für das folgende noch ein Abschlussbericht des ausgelaufenen Jahres ausgearbeitet und genehmigt werden. Auch waren während dieser Phase kein Voranschlag und kein Rechnungsabschluss möglich. Während des ganzen Jahres 2013 fand keine Sitzung statt. Unter diesen Umständen konnte der Jugendrat seine Vorgaben nicht einhalten. Dies, trotz vieler Interventionen der zuständigen Direktion der Institutionen (ILFD).

Dann kam die Wende

Im November 2013, so der Staatsrat weiter, beruhigte sich die Lage jedoch. Es konnte ein 16-köpfiger Rat unter der Leitung von Julien Heckly (die FN berichteten) gebildet werden, der zurzeit aus fünf Frauen und elf Männern zusammengesetzt ist und zu einem Drittel aus Deutschsprachigen besteht. Wunschgemäss sind im aktuellen Jugendrat alle Bezirke vertreten.

Die Direktion hat dem neuen Rat mehrere Aufgaben gestellt, unter anderen, die Sichtbarkeit zu verbessern und neue Mitglieder zu suchen. Falls notwendig würde die Direktion auch weitere Mitglieder ernennen. Sie räumte dem Rat eine sechsmonatige Frist für die nachträgliche Einreichung eines Tätigkeitsprogrammes für das laufende Jahr ein. Die Hauptaufgabe, so betont der Staatsrat, müsse jedoch die Wiederherstellung des Ratsbetriebes sein.

Wichtiger Vermittler

Insgesamt würdigt der Staatsrat die Arbeit des Jugendrates seit dessen Start vor 15 Jahren. Er äussert gegenüber den Mitgliedern seinen Dank für deren Bemühungen. Der Kanton habe dem Rat wesentliche Aufgaben übertragen und dieser habe sich als wichtiger Vermittler zwischen Behörden und Jugendlichen erwiesen, schreibt die Kantonsregierung in ihrer Antwort.

Allerdings habe das Gremium Höhen und Tiefen gehabt, so der Staatsrat weiter: «Die Gründe für diesen zyklischen Betrieb sind die kurze Mandatsdauer der Mitglieder und der Lebensabschnitt, während dessen sie sich im Rat engagieren. Dieser ist durch gewichtige persönliche und berufliche Änderungen gekennzeichnet.» Die ILFD und der aktuelle Jugendrat machen sich laut dem Staatsrat deshalb eingehende Überlegungen zur Zukunft des Rates.  fca

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