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Juso engagieren sich für Lernende

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Gut 1200 Unterschriften haben die Jungsozialisten für ihre drei Volksmotionen gesammelt. Bei der Übergabe dieser Unterschriften auf dem Sekretariat des Grossen Rates zeigte sich Juso-Präsident Simon Zürich am Mittwochmorgen zufrieden mit dem Sammelergebnis. Seine Partei wolle das Modell Berufslehre stärken und dafür sorgen, dass die von den Lehrlingen geleistete Arbeit respektiert und entsprechend abgegolten werde, sagte Simon Zürich gegenüber den FN. Im Rahmen der vorgeschlagenen Lösungsansätze wollen die Juso sowohl die Lehrlinge als auch die Ausbildungsbetriebe und den Staat miteinbeziehen.

Branchenspezifischer Lohn

Als erste Massnahme fordern die Jungsozialisten einen branchenspezifischen Mindestlohn für Auszubildende. Für die Festsetzung der Mindestlöhne sollen die physischen wie psychischem Herausforderungen des jeweiligen Berufes genauso berücksichtigt werden wie das zu übernehmende Mass an Verantwortung.

 Mit der zweiten eingereichten Volksmotion wollen die Juso den Staat dazu verpflichten, Lehrbetriebe systematisch zu unterstützen. So sollen kleinere wie grössere Staatsaufträge nur noch an Betriebe vergeben werden, die auch Lehrlinge ausbilden. Im Endeffekt sollen damit Betriebe, die bisher auf die Ausbildung von Lehrlingen verzichtet haben, dazu motiviert werden, Lehrstellen zu schaffen.

Administrative Entlastung

Die dritte Volksmotion sieht eine administrative Entlastung der Lehrbetriebe vor. «Wer Lehrlinge ausbildet, soll dazu auch genügend Kapazitäten haben und nicht von der Arbeit an Formularen abgelenkt werden», sagte Simon Zürich.

Nach der abschliessenden Überprüfung der gesammelten Unterschriften durch das Sekretariat des Grossen Rates werden die Juso-Vorstösse an den Staatsrat übermittelt. Dieser hat dann fünf Monate Zeit, sich dazu zu äussern. Ob die eingereichten Volksmotionen für erheblich erklärt werden, entscheidet schliesslich der grosse Rat.

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