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Kanton Freiburg erwartet neue Dynamik von der Hauptstadtregion Schweiz

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Autor: Arthur zurkinden

Der «Espace Mittelland» ist tot – es lebe die «Hauptstadtregion Schweiz». So tönte es am Donnerstag in Bern, als der Verein «Hauptstadtregion Schweiz» gegründet wurde. Zweck des Vereins ist es, durch themen- und projektbezogene Zusammenarbeit die Interessen von Kantonen, Regionen und Städten rund um die Hauptstadt Bern zu bündeln und so die Lebensqualität und den Wohlstand in dieser Region zu fördern (vgl. Kasten).

Grosse Erwartungen

An der Gründungsversammlung waren gestern auch Staatsratspräsident Beat Vonlanthen sowie sämtliche Oberamtmänner des Kantons Freiburg dabei. «Ja, ich erwarte einiges mehr von der Hauptstadtregion Schweiz als vom Espace Mittelland», sagt der Sensler Oberamtmann Nicolas Bürgisser gegenüber den FN. «Der Sensebezirk hat grosses Interesse an einer starken Stadt und Region Bern. Wir sind Partner und Freunde. In der Stadt und Reigon Bern arbeiten mehrere Tausend Sensler», fährt er fort. «Wir wollen uns aktiv in dieses Projekt einbringen», fügt er bei, dies unter anderem durch das Mitmachen in den Arbeitsgruppen «Verkehr» und «Raumplanung». «Wir werden uns um bessere Verbindungen im Nahverkehr bemühen», führt er als Beispiel auf und nennt als langfristiges Ziel den Viertelstunden-Takt zwischen Bern und Freiburg.

Potenzial im Seebezirk

«Ich erwarte eine neue Dynamik in der wirtschaftlichen Entwicklung des Seebezirks», hält Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks, fest. Er weist auf Studien hin, die zeigen, dass im Raum zwischen Bern, Freiburg und Neuenburg ein grosses wirtschaftliches Potenzial vorhanden ist. So verspricht er sich einiges von einer institutionalisierten Zusammenarbeit. Verbesserungen erwartet auch er im Bereich des öffentlichen Verkehrs.

Überzeugt, dass die Hauptstadtregion Schweiz ein sehr wichtiges Projekt für den Kanton Freiburg ist, ist ebenfalls Staatsratspräsident Beat Vonlanthen. «Dank unserem einmaligen Konzept wird sich die Hauptstadtregion Schweiz mit den andern Metropolitanregionen Genferseebogen, Basel und Zürich messen können, ja Vorteile aufweisen», sagt Vonlanthen.

Nicht bloss Wasserträger

Weshalb soll die Hauptstadtregion Schweiz im Gegensatz zum Espace Mittelland eine Erfolgsstory werden? «Dadurch, dass fünf Kantone mit ihren Regionen und Städten am gleichen Strick ziehen, die gleichen Ziele verfolgen und in die Verantwortung gezogen werden», führt Vonlanthen aus. «Ich habe immer betont, dass Freiburg nicht bloss ein Wasserträger sein will. Wir wollen einen return on investment», fährt er fort. «Wir wollen uns gegenseitig unterstützen. So bin ich überzeugt, dass wir unsere Entwicklungsstrategie, wie wir sie im Staatsrat definiert haben, besser umsetzen können. Ohne Zusammenarbeit mit andern Kantonen und Regionen gehen wir aber völlig unter», betont er und verspricht, die Interessen Freiburgs ganz klar einzubringen. Er wird auch klar kundtun, wenn bei einzelnen Projekten kein Freiburger Interesse vorhanden ist wie zum Beispiel bei der S-Bahn Hauptstadtregion. «Wir wollen vorerst das Projekt S-Bahn Freiburg umsetzen», gibt er zu verstehen.

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