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Kataster belasteter Standorte

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Gemäss einer Verordnung des Bundes zum Umweltschutzgesetz haben die Kantone ein Kataster der belasteten Standorte zu erstellen. Wie Marc Chardonnens, Vorsteher des Amtes für Umwelt, gestern vor den Medien sagte, ist diese Arbeit im Kanton Freiburg in der Schlussphase.Seit dem Jahr 2000 seien 1650 Deponien und 1522 Betriebsstandorte einer Vorprüfung unterzogen worden. Bei rund 100 Deponien seien Voruntersuchungen im Sinne der Bundesverordnung notwendig. Darunter fiel auch die Deponie «La Pila» direkt an der Saane auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Hauterive.In dieser offenen Deponie wurden zwischen 1952 und 1973 Siedlungs- und Industrieabfall entsorgt. Dieser kam aus verschiedenen Gemeinden, unter anderem aus der Stadt Freiburg. Die seit fast 35 Jahren geschlossene Deponie ist heute bewaldet.Laut Marc Chardonnens hat eine technische Voruntersuchung im Jahr 2005 ergeben, dass dieser Standort saniert werden muss. Bei Bohrungen Anfang dieses Jahres habe man das Vorhandensein der dioxinähnlichen PCB-Substanz entdeckt. Daraufhin sei entschieden worden zu prüfen, wie das Öko-System darauf reagiert hat. Das habe dann dazu geführt, dass von Ende April bis Juli 2007 Proben von verschiedenen Fischarten, hauptsächlich Forellen, entnommen und analysiert wurden. Die Ergebnisse haben nun zum Fischereiverbot geführt.Wie es in der Pressemitteilung vom Mittwoch heisst, werden derzeit die Untersuchungen vervollständigt, um festzustellen, ob weitere Gebiete betroffen sind oder ob die Fischereiverbotszone eingeschränkt werden kann. Zudem gelte es, weitere Abfalldeponien zu untersuchen. wb

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