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Katholische Republikaner in Gewissensnot

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Donald Trump nennt den Zug der Flüchtlinge eine «Karawane», katholische Sozialethiker wie Arturo  J. Banuelas sprechen von einer «Menschenrechtsbewegung». Der Geistliche aus der Grenzstadt El Paso in Texas sieht den Treck der Verzweifelten als «eine Herausforderung für alle, ihre ideologischen Komfortzonen zu verlassen». Diese Sicht prallt direkt mit der des Präsidenten zusammen, der das Problem im Wahlkampf zu einem nationalen Notstand stilisiert und bis zu 15 000 Soldaten an die Grenze schicken will. Mehr als in den Kampf gegen den Terrorismus des sogenannten «Islamischen Staats» – und das zu einem geschätzten Preis von mindestens 200  Millionen US-Dollar.

Fragwürdige Wortwahl

Trump warnt vor «Horden», die eine Invasion planten, darunter wohl auch Kriminelle und Terroristen. Die Worte des Präsidenten bringen seine katholischen Anhänger in Gewissensnot. Predigt ihre Kirche doch nicht das Recht des Stärkeren, sondern tätige Nächstenliebe. «Wenn das Haus meines Nachbarn brennt, kann ich nicht sagen, das sei nicht mein Problem», betont der Theo­loge Allan Figuero Deck von der Loyola Marymount University in Los Angeles. «Wir müssen wirklich verstehen, was wir meinen, wenn wir sagen, dass die Kirche ‹katholisch› ist.» Zu einem humanen Umgang mit den Flüchtlingen gebe es keine Alternative.

Der Moraltheologe an der Georgetown University David Hollenbach pflichtet ihm bei. «Die Würde des Menschen ist die Grundlage der katholischen Soziallehre.» Man könne nicht einfach sagen, es seien nur die Amerikaner, die Menschenwürde und Schutz verdienten.

kath.ch

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