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Keine Kultur ohne Geld: Coriolis hat viel investiert

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Autor: Regula SAner

CorpatauxZum letzten Mal vor ihrer Überführung in die Agglomeration haben die Gemeindeverbände Coriolis Infrastruktur und Coriolis Promotion am Mittwochabend ihre Rechnungen verabschiedet. Haupteinnahmequelle von Coriolis Infrastruktur waren die Abgaben des Casinos Barrière. Das Casino leitete im 2007 12,5 Prozent seiner Nettoeinnahmen an den Kultuverband weiter, sprich 1,8 Millionen Franken. Der Prozentsatz wurde im November 2007 rückwirkend auf anfangs Jahr von 8 auf 12,5 Prozent erhöht. Der höhere Beitrag des Casinos an die Kultur war eine Voraussetzung für Steuererleichterungen beim Bund (siehe FN vom 23. November ’07).

Die Beiträge der fünf Mitgliedgemeinden (Freiburg, Villars-sur-Glâne, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf) an Coriolis Infrastruktur betrugen zudem eine halbe Million Franken. Coriolis Infrastruktur finanzierte mit dem Geld primär das Espace Nuithonie in Villars-sur-Glâne, mit über einer Million Franken, und beteiligte sich mit 1,5 Millionen Franken an den Baukosten des künftigen Gastspielhauses in Freiburg. 140 000 Franken erhielt zudem das Théâtre des Osses in Givisiez für seine Renovation. Diese und andere Ausgaben führen in der Rechnung 2007 zu einem Defizit von 350 000 Franken. Es kann durch das vorhandene Vermögen aufgefangen werden.

Die Guillotine-Klausel

Der Kulturdelegierte Markus Baumer erklärte das Defizit damit, dass die Casino-Gelder Ende 2007 bis auf den letzten Franken ausgegeben werden mussten. Da aber am 31. Dezember bis um 24 Uhr im Casino noch gespielt wurde, wusste Coriolis nicht, wie hoch der Betrag genau ausfallen würde. «Wir wollten sichergehen, dass wir nicht zu wenig budgetieren.»

Auch die Delegierten von Coriolis Promotion tagten am Mittwoch. Der Verband, bestehend aus neun Gemeinden, subventioniert Kulturveranstalter und -institutionen der Region. 1,5 Millionen flossen direkt an die Veranstalter, davon gingen 1,1 Millionen an jene elf Institutionen, mit denen Dreijahresverträge bestehen.

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