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Keine Mobilitätswoche in diesem Jahr

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Seit 2005 war Pierre-Olivier Nobs im Vorstand der Freiburger Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS), 2006 wurde er deren politischer Sekretär. In diesen Jahren hat er sich zum Gesicht des VCS Freiburg entwickelt und war an vielen Anlässen präsent–nicht so jedoch an der Generalversammlung des Vereins vom Dienstagabend. «Seine Pflichten als Gemeinderat haben ihn zurückgehalten», sagte Vorstandsmitglied Pius Odermatt den FN. Dieses neue Amt als Gemeinderat, das Nobs im April dieses Jahres angetreten hat, ist denn auch der Grund dafür, warum Nobs als politischer Sekretär des VCS zurück- und aus dem Vorstand ausgetreten ist. Den Vorstand verlassen haben ebenfalls Marie-Angèle Poupon und Silvia Maspoli Genetelli.

Neu wählte die Versammlung die beiden Vorstandsmitglieder Pius Odermatt und Savio Michellod zu Co-Präsidenten. Noch offen ist, wer die Nachfolge von Nobs als politischer Sekretär antreten wird. Die 30-Prozent-Stelle sei ausgeschrieben, so Odermatt.

Keine Mobilitätswoche

«An dieser Stelle habe ich in den letzten Jahren immer vom Programm der Mobilitätswoche gesprochen», sagte Silvia Maspoli beim Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres. «Dieses Jahr leider nicht: Die Mobilitätswoche wird nicht stattfinden.»

Die letztjährige Ausgabe der Mobilitätswoche, die seit zwölf Jahren stattfindet, habe zwar viele Leute angelockt. Eine grundsätzliche Schwierigkeit hätten die Veranstalter aber nie ganz lösen können: «Die Woche zieht vor allem Leute an, die ohnehin für die Thematik sensibilisiert sind.» Hauptgrund für die Pause sei aber, dass die WWF-Geschäftsführerin und bisherige Koordinatorin der Woche, Nicole Camponovo, diese Aufgabe nicht mehr übernehmen wollte. «Leider haben wir keine andere Lösung gefunden», so Maspoli. Sie hoffe aber, dass sich motivierte Leute finden liessen, um 2017 erneut eine Ausgabe zu organisieren.

Auch abgesehen von der Mobilitätswoche hat der VCS Freiburg in diesem Jahr einiges zu tun. Ein Dossier, das der VCS bald abschliessen kann, betrifft das neue Verwaltungsgebäude, das der Velohersteller Scott in Givisiez bauen will. Zunächst habe Scott geplant, dort mehrere Hundert Parkplätze für die Angestellten zu bauen, sagte Gérald Collaud. Deswegen habe der VCS eine Einsprache gegen das Projekt eingereicht. «Nun hat Scott das Projekt überarbeitet–und was dabei herausgekommen ist, war eine sehr positive Überraschung.» So wolle die Firma einen Mobilitätsplan erstellen und habe die Parkplätze für die Angestellten massiv reduziert. Die geplanten 200 Plätze würden unterirdisch erstellt, zudem müssten die Angestellten dafür bezahlen. Weiter habe Scott die Absicht, 500 Veloparkplätze zu erstellen und den Mitarbeitern das Halbtax-Abo zu offerieren, so Gérald Collaud. «Das verdient ein grosses Bravo.» Der VCS Freiburg werde nun die Einsprache zurückziehen.

Weniger weit fortgeschritten sind die Gespräche bei einem Punkt der Ortsplanungsrevision von Givisiez. Wie Odermatt den FN erklärte, ist der VCS nicht einverstanden mit den Bestimmungen zur Anzahl Parkplätze im Baureglement der Gemeinde. Aktuell erfülle diese die gesetzlichen Mindestanforderungen. «Gerade in der Agglomeration müssten die Gemeinden aber strenger sein, wenn es um die Zahl der Parkplätze geht.»

Verfahren im Sensebezirk

Im Rahmen zweier laufender Verfahren in Alterswil und Überstorf habe der Staatsrat die Beschwerdeberechtigung des VCS bei der Raumplanung infrage gestellt, sagte Odermatt. «Das ist beunruhigend. Denn wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, stellt das unsere Existenz schon etwas infrage», sagte er. Der VCS habe aber nun einen Anwalt für diese Fälle engagiert. «Wir sind guten Mutes, dass wir Recht erhalten werden.»

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