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Kerzers auf dem Weg zu alter Stärke

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Autor: Michel spicher

Der Spitzenkampf der 2. Liga ging am Samstag in Kerzers über die Bühne. Das zweitplatzierte Kerzers und der Dritte Farvagny-Ogoz trafen sich zum Verfolgerduell, wobei beide Teams jeweils mit 10 Punkten zu Buche standen. Was sich auf dem Papier als ausgeglichene Sache ankündigte, entpuppte sich auf dem Platz als einseitige Angelegenheit. Die Seeländer waren dem Absteiger in allen Belangen überlegen und kamen zu einem absolut verdienten und nie gefährdeten 4:1-Sieg.

Kuschelrockberieselung zeigte Wirkung

Eines hatten die beiden Teams dann doch gemeinsam: eine verunsicherte Abwehr, die mehr als einmal patzte. Vor allem der Gast offenbarte eine Schwäche bei hohen Bällen, wie man sie auf 2.-Liga-Fussballplätzen kaum je gesehen hat. Allein in den ersten sechs Minuten konnte Kerzers viermal unbedrängt im gegnerischen Strafraum zu einem Kopfball ansetzen. Es dauerte gar bis zur 29. Minute, ehe die welsche Hintermannschaft ein Kopfballduell im eigenen Strafraum gewann. Die Kuschelrockmusik, mit der die Spieler beim Einwärmen von der Musikanlage berieselt wurden, hatte ihre Wirkung offensichtlich nicht verfehlt. So überraschte es niemanden, dass die Führung für die Platzherren nach einem Kopfball von Krähenbühl fiel (16.).

Blitzschnelle Konter

Auch nach dem 1:0 kamen die Zuschauer in den Genuss einer Partie, in der beide Teams lieber (und besser) angriffen als verteidigten. Ein offener Schlagabtausch war die Folge, bei dem Farvagny vermehrt seine Abwehr entblössen musste. Dadurch entstand just jene Spielsituation, wie sie Kerzers liebt. Wenn die Seeländer Platz zum Kontern vorfinden, hat der Gegner schon so gut wie verloren. Kaum eine andere 2.-Liga-Mannschaft versteht es, so geschickt zu kontern. Überfallartig, zwei, drei präzis gespielte Pässe, und es brennt jeweils lichterloh vor dem Gehäuse des Gegners. Gleich dreimal wurde Farvagny von den Gastgebern überrannt. Pfister (38.), Krähenbühl mit seinem zweiten Treffer (53.) und Kilchhofer in der Nachspielzeit sorgten für klare Verhältnisse.

Zwischenzeitlich hatte Farvagnys Gabriel, den die Seeländer Abwehr mutterseelen alleine gelassen hatte, nach einer Ecke auf 2:1 verkürzt. Nach einer Stunde hatte sich die Kerzersner Hintermannschaft aber gefangen und bändigte die kopflos anrennenden Gäste sicher. Eigentlich unverständlich, dass sich die Mannen von Bruno Stulz in der Schlussphase trotz ihrer klaren Führung durch den Schiedsrichter oder Sticheleien der Gäste so aus dem Konzet werfen liess.

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