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Kerzers legt Ortsplanungsrevision zum dritten Mal öffentlich auf

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Schon bald soll die Gesamtrevision der Ortsplanung von Kerzers abgeschlossen sein. Die Gemeinde muss ihre Revision nun aber noch zum dritten Mal öffentlich auflegen, weil der Kanton bei der Überprüfung des Dossiers einige Punkte beanstandet hatte.

Die gewichtigste Änderung, welche die Gemeinde vornimmt: Für die beiden Industriegebiete Moosgärten Nord und Stöckenteilen muss die Gemeinde einen Detailbebauungsplan ausarbeiten, wie Gemeinderat Martin Maeder erklärt. «Weil das Land aber nach der Genehmigung der Ortsplanungsrevision in den Besitz der Gemeinde übergeht, wollten wir dies eigentlich nicht machen», so Maeder. Im Detailbebauungsplan regelt die Gemeinde nun aber, wie etwa die Parzellen erschlossen werden oder wie die Lärmschutzvorgaben geregelt werden sollen.

Verkehr kein Thema mehr

Alle anderen Änderungen in der Ortsplanungsrevision seien nicht sehr gewichtig, sagt Maeder. Der Kanton schreibt der Gemeinde etwa vor, die Gefahrenkarte in den Zonennutzungsplan zu integrieren oder den Gewässerraumbedarf beim Biberenbach anzupassen.

Maeder glaubt nicht, dass die Gemeinde im Rahmen der dritten öffentlichen Auflage der Ortsplanungsrevision mit allzu vielen Einsprachen überhäuft wird. «Der Verkehr ist bei dieser dritten öffentlichen Auflage kein Thema mehr», sagt er. Einsprachen seien zudem nur gegen Änderungen im Planungs- und Baureglement sowie im Zonennutzungsplan möglich.

Die Gemeinde Kerzers muss nicht nur ihre Ortsplanungsrevision erneut öffentlich auflegen, sondern sich auch noch mit der BLS einigen. Von der BLS ist nämlich eine Beschwerde beim Kantonsgericht hängig. Mit dieser will das Bahnunternehmen verhindern, dass die Böschungen an den Bahngeleisen beim Tunnel ausgangs Kerzers in Richtung Bern in Naturschutzgebiet umgezont werden. Die Gemeinde sei mit der BLS in Kontakt, sagt Martin Maeder dazu. «Wir sind daran, eine Lösung zu finden.»

Die öffentliche Auflage dauert bis am 27. Januar. Die Gemeinde lädt alle Interessierten im Dachgeschoss der Gemeindeverwaltung zur Fragestunde ein: Mo., 15. Dezember, Mi., 7. Januar, und Mo., 12. Januar, jeweils 18 bis 19 Uhr.

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